Grafik Deutschland und Pfeile

© BMWi

Die Richtung stimmt: Deutschland zählt innerhalb der EU zu den Ländern mit der höchsten Energieeffizienz. Das liegt zum Beispiel an technischen Innovationen. Und daran, dass erneuerbare Energien hierzulande die Atomkraft sowie fossile Energieträger wie Kohle und Erdöl mehr und mehr ersetzen.

Viel Potenzial im Gebäudebereich

Auch wenn wir international gut dastehen: Es gibt in Deutschland noch viele Bereiche, in denen wir Energie noch effizienter einsetzen können – um damit das Klima noch wirkungsvoller zu schonen. Große Potenziale liegen dabei im Gebäudebereich: Langfristig gesehen haben zwar immer bessere energetische Standards bei Neubauten und die Sanierung der Altbauten den Endenergieverbrauch pro Quadratmeter seit Mitte der 1990er Jahre reduziert. Trotzdem: Nach wie vor werden 40 Prozent der Endenergie in Gebäuden verbraucht, vorwiegend für Heizung und Warmwasser. Und: 24 Millionen Wohneinheiten gelten immer noch als energetisch sanierungsbedürftig .

Infografik So alt sind Deutschlands Heizungen

Deutschlands Heizungsanlagen sind im Schnitt 17 Jahre alt. In 40 Prozent der Wohnungen sind die Heizungen 20 Jahre und älter und sollten ausgetauscht werden.

© Quelle: bdew, Studie „Wie heizt Deutschland?“ 2019

Jeder Haushalt kann beitragen

Mehr als zwei Drittel der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird fürs Heizen eingesetzt. Weitere größere Posten sind: Warmwasser, Wärme fürs Kochen und Waschen sowie Kälte für das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln. Genug Ansatzpunkte gibt es also, um mehr aus Energie zu machen. Die passenden Tipps dazu lesen Sie hier.

Infografik Die größten Energiefresser im Haushalt

© Quelle: "Energieeffizienz in Zahlen"