[Der Animationsfilm zeigt ein Einfamilienhaus bei winterlichem Wetter. Im Hintergrund läuft ruhige Musik. Die Heizungsanlage im Untergeschoß des Hauses wird gezeigt. Die Bewohner, ein junges Paar informieren sich über Energiesparmaßnahmen.]

Sprecher:

"Ältere Gebäude sind oft nicht besonders energieeffizient. Durch schlecht isolierte Wände, ein ungedämmtes Dach oder undichte Fenster geht viel Energie verloren. Hinzu kommt oft eine veraltete Heizung. Die Heizkosten sind entsprechend hoch. Und womöglich wird es im Winter nicht mal behaglich warm. Wer das nicht mehr will und sein Haus energetisch auf Vordermann bringen möchte, erhält Unterstützung vom Staat: nämlich mit dem Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“."

[Der Animationsfilm zeigt die Wäremeverluste des Einfamilienhaus.]

Sprecher:

"Egal ob Sie Ihr Haus komplett sanieren möchten oder nur einzelne Maßnahmen planen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert eine Vielzahl an Maßnahmen über die KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Sanieren“. Sorgen Sie zum Beispiel dafür, dass die Wärme nicht mehr ungehindert entweichen kann, sondern dort bleibt, wo sie hingehört: im Winter drinnen und im Sommer draußen."

[Der Animationsfilm zeigt eine Energieberaterin, die mit dem jungen Paar einzelne Maßnahmen bespricht.]

Sprecher:

"Gefördert werden hier zum Beispiel Dämmmaßnahmen an Dächern, Außenwänden und Kellerdecken bzw. Bodenplatten. Nicht nur dort geht Wärme verloren. Richtige Energiefresser sind oft alte undichte Fenster. Auch den Einbau neuer Fenster fördert die Bundesregierung über die KfW-Förderprogramme zum Energieeffizienten Sanieren.

Der Austausch alter Heizungsanlagen durch moderne Brennwertkessel wird ebenfalls gefördert. Denn zu einem energieeffizienten Haus gehört eine effiziente Heizungsanlage, die deutlich sparsamer ist als alte Modelle. Der Austausch rechnet sich oft schon nach wenigen Jahren. Zudem sind sie gut fürs Klima: Sie produzieren wesentlich weniger Treibhausgase. Dies gilt insbesondere für das Heizen mit Erneuerbaren Energien, welches durch das ebenfalls vom Bundeministerium für Wirtschaft und Energie finanzierte Marktanreizprogramm unterstützt wird. Zusätzlich kann die gesamte Wärmeverteilung im Haus optimiert werden, wenn zum Beispiel neue Heizkörper oder Thermostate, neue Umwälzpumpen oder die Dämmung von Rohrleitungen installiert werden. Auch dies wird vom Staat gefördert."

[Der Animationsfilm zeigt das Prinzip von Lüftungsanlagen.]

Sprecher:

"Lüftungsanlagen transportieren nicht nur Feuchtigkeit nach draußen, sondern sorgen auch innen für ein angenehmes und komfortables Wohnklima. Dank Wärmerückgewinnung sind Lüftungsanlagen sogar besonders energieeffizient. Bereits heute werden deshalb viele moderne Häuser mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. Der Einbau wird ebenfalls vom Staat gefördert."

[Der Animationsfilm zeigt die Energieberaterin im Gespräch mit den Hausbesitzern.]

Sprecher:

"Egal für welche Maßnahmen Sie sich entscheiden – ob Einzelmaßnahme, Maßnahmenpakete – d.h. mehrere Einzelmaßnahmen kombinieren –, schrittweise Sanierung oder Komplettsanierung. Sie können Ihre Sanierung zinsgünstig mit einem Kredit aus dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ finanzieren. Wenn Sie eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus planen, können Sie einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Für Einzelmaßnahmen sind bis zu 50.000 Euro möglich.

Das Besondere dabei: Sie brauchen bis zu 27,5 Prozent des Kreditbetrags nicht zurückzahlen, wenn Sie den beantragten Förderstandard erreichen. Denn Sie erhalten einen sog. Tilgungszuschuss. Je energieeffizienter das Haus wird, desto höher ist auch der Tilgungszuschuss."

[Der Animationsfilm zeigt, wie die Förderung online beantragt werden kann; junges Paar am PC.]

Sprecher:

"Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Wohnungseigentümer können alternativ für ihre Sanierung auch einen Zuschuss erhalten. Auch hier gilt die Regel: Je energieeffizienter das Haus, desto höher ist der Zuschuss. Bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit sind möglich.

Und so erhalten Sie die Förderung: Lassen Sie sich zunächst fachkundig beraten. Qualifizierte Berater finden Sie ganz einfach anhand Ihrer Postleitzahl unter www.energie-effizienz-experten.de. Ihr Energieberater sagt Ihnen, welche Sanierungsmaßnahme zu Ihrem Haus und zu Ihrem Budget passt, und hilft Ihnen beim Beantragen der Fördergelder. Wenn Ihr Vorhaben förderfähig ist, erstellt er für Sie die sogenannte „Online-Bestätigung zum Antrag“. Diese benötigen Sie zum Beantragen der KfW-Förderung. Möchten Sie den Kredit mit Tilgungszuschuss erhalten, gehen Sie mit der Bestätigung, die Sie von Ihrem Energieberater erhalten haben, zu einer Bank Ihrer Wahl. Diese beantragt den Kredit bei der KfW für Sie. Der Investitionszuschuss wird direkt bei der KfW online über das Zuschussportal beantragt."

[Der Animationsfilm zeigt die Sanierung des Hauses und die abschließende Beantragung des Zuschusses.]

Sprecher:

"Nach der Zusage der Förderung können Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen und alle geplanten Maßnahmen durchführen. Ist die Sanierung abgeschlossen, füllen Sie zusammen mit Ihrem Energieberater die „Bestätigung nach Durchführung“ bzw. den „Verwendungsnachweis“ aus. Reichen Sie diese Unterlagen bei der KfW ein. Erst dann wird der Investitionszuschuss ausgezahlt bzw. der Tilgungszuschuss angerechnet.

Übrigens: Auch die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten wird von der Bundesregierung gefördert: Übernommen werden 50 Prozent der Planungskosten, maximal 4.000 Euro. So stellen Sie sicher, dass die Qualität der Sanierung stimmt, und Sie am Ende auch die gewünschte Einsparung erzielen.

Und für Wohngebäude kann vorab noch eine geförderte Energieberatung vor Ort in Anspruch genommen werden. Die Bundesregierung fördert diese Vor-Ort-Beratung mit einem Zuschuss von bis zu 60 Prozent. Weitere Informationen zu den genauen Förderkonditionen finden Sie auf den Seiten des BAFA und des Bundeswirtschaftsministeriums."