[Der Animationsfilm zeigt die Heizungsanlage in einem Einfamilienhaus. Im Hintergrund läuft ruhige Musik. Die Beratung durch einen Energieberater sowie der Einbau einer neuen Heizungsanlage wird gezeigt.]

Sprecher:

„Alte Heizungsanlagen sind oft ineffizient und verursachen hohe Kosten. Außerdem sind sie häufig nicht nur teuer, sondern auch schädlich fürs Klima. Der Umstieg auf moderne Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, lohnt sich. Lassen Sie sich dazu fachkundig beraten. Je nachdem, wie alt Ihre Anlage ist, können Sie den Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser um bis zu 27 Prozent senken. Der Umstieg auf eine hocheffiziente Heizung, die erneuerbare Energien nutzt, lohnt sich doppelt. Er schützt nicht nur das Klima, sondern wird vom Staat auch finanziell besonders gefördert. Das sogenannte Marktanreizprogramm, kurz MAP, bietet attraktive Zuschüsse für den Kauf und Einbau solcher Anlagen. Für die Installation einer Solarthermieanlage, einer Biomasseanlage oder einen effizienten Wärmepumpe können Besitzer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit dem MAP jetzt noch einfacher Fördergelder erhalten. Wie viel Geld Sie bekommen, hängt von der Art, von der Größe und Leistung sowie von der Effizienz der neuinstallierten Heizungsanlage ab."

[Das Prinzip einer Solarthermieanlage wird in der Animation veranschaulicht.]

Sprecher:

"Das Herzstück einer Solarthermieanlage sind die Kollektoren. Sie können auf dem Dach oder an der Hauswand installiert werden. Die Kollektoren verwandeln die Strahlen der Sonne in Wärme für Ihre Heizung und erhitzen das Wasser für Ihren täglichen Bedarf. Ein Wärmespeicher sorgt dafür, dass das Wasser auch nachts warm bleibt oder wenn die Sonne mal nicht scheint. Die Installation einer neuen Solarthermieanlage wird mit mindestens 2.000 Euro gefördert."

[Die Animation zeigt das Prinzip von Biomasseanlagen im Eigenheim.]

Sprecher:

"Biomassenalagen nutzen nachwachsende Rohstoffe wie beispielsweise Holz. Häufig wird Holz in Form von Pellets verwendet, die im Kessel verfeuert werden. Die so erzeugte Energie wird in einem Wärmespeicher für Wasser und Heizung vorgehalten. Für die Installation eines Pelletkessels mit Wärmespeicher erhalten Sie beispielsweise mindestens 3.500 Euro."

[Animation zeigt das Prinzip einer Wärmepumpe im Eigenheim.]

Sprecher:

"Mit einer Wärmepumpe nutzen Sie die erneuerbare Wärme im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft. Damit kann Wasser erhitzt werden für Ihre Heizung oder Ihren täglichen Bedarf. Der Einbau einer Pumpe, die Erdwärme über einer Erdsonde als Wärmequelle nutzt, wird mit mindestens 4.500 Euro gefördert."

[Animation zeigt das Prinzip des Heizungspaketes.]

Sprecher:

"Nutzen Sie auch das Heizungspaket und profitieren Sie von einer noch höheren Förderung. Tauschen Sie ihren alten oder ineffizienten Öl- oder Gasheizkessel gegen eine moderne Anlage aus, die Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugt. Oder modernisieren Sie die bestehende Anlage mit einer Solarthermieanlage. Wenn Sie dabei auch gleichzeitig die Wärmverteilung optimieren, erhöhen Sie Ihre MAP-Förderung um 20 Prozent. Obendrauf gibt es einen Zuschuss von 600 Euro für die Optimierung der Wärmeverteilung."

[Der Animationsfilm zeigt eine Frau bei der Online-Recherche und Antragsstellung.]

Sprecher:

"Und so erhalten Sie die MAP-Zuschüsse: Wählen Sie eine förderfähige Heizungsanlage aus - am besten zusammen mit ihrem Energieberater. Die Informationen bekommen Sie auch direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA genannt. Geben Sie dazu die URL www.heizen-mit-erneuerbaren-energien.de ein. Laden Sie sich den Förderantrag beim BAFA herunter. Füllen Sie den Förderauftrag aus und reichen ihn beim BAFA ein. Sobald Sie eine Bestätigung des BAFAs erhalten haben, können Sie die Installation der Heizungsanlage beauftragen. Reichen Sie den Verwendungsnachweis beim BAFA ein. Dann erhalten Sie Ihre Förderung."

[Der Animationsfilm zeigt eine Frau, die in ihrem Heim gemütlich auf der Couch liegt.]

Sprecher:

"Werden auch Sie ein Teil der Energiewende! Investieren Sie in erneuerbare Energien und sichern sich die attraktiven Zuschüsse des Marktanreizprogramms. Weitere Informationen zu den genauen Förderkonditionen, finden Sie auf den Webseiten des BAFA und des Bundeswirtschaftministeriums."

[Webadressen werden eingeblendet: www.heizen-mit-erneuerbaren-energien.de, www.bmwi.de/go/marktanreizprogramm]