Wäschetrockner gesucht? So finden Sie den Richtigen!

Wirklich energiesparend trocknen Sie nur auf dem Wäscheständer. Wollen Sie dennoch einen Wäschetrockner kaufen, dann investieren Sie etwas Zeit in die Auswahl. Denn das richtige Gerät spart bares Geld und schont die Umwelt. Etwa die Hälfte der deutschen Haushalte nutzt einen Trockner. Und der ist ein wahrer Stromfresser: Er ist für circa ein Sechzehntel des Stromverbrauchs verantwortlich.

Die richtige Größe – Wie viele Personen nutzen den Trockner?

Bei einem kleinen Haushalt mit ein bis zwei Personen reicht ein Trockner mit einem Fassungsvermögen von sieben Kilogramm. Für eine mittlere Haushaltsgröße von drei bis vier Personen sollte der Trockner ein Fassungsvermögen von acht Kilogramm haben. Neun Kilogramm Fassungsvermögen sind für große Haushalte mit fünf Personen und mehr geeignet. Aber Achtung! Die Größe des Trockners muss auch zur Waschmaschine passen. In der Regel können Wäschetrockner etwas kleiner sein als die Waschmaschine. Denn nicht alles, was gewaschen wurde, darf oder soll auch in den Trockner.

Der richtige Typ

Bei Wäschetrocknern haben Sie die Wahl zwischen drei Typen. Erstens gibt es Ablufttrockner. Diese haben allerdings eine schlechte Energiebilanz und sind nur noch selten in Gebrauch. Zweitens gibt es Kondensationstrockner mit einer mittleren Energiebilanz. Sehr energieeffizient sind aber drittens Wärmepumpentrockner. Ebenfalls energiesparend sind Modelle mit feuchtigkeitsabhängiger Steuerung. Außerdem wird dabei die Wäsche geschont.

Frontlader oder Toplader?

Wie bei Waschmaschinen unterscheidet man auch bei Trocknern zwischen Front- und Topladern. Bei einem Frontlader ist die Einfüllöffnung vorne und die Standardbreite beträgt 60 Zentimeter. Bei einem Toplader befindet sich die Einfüllöffnung oben. Die Standardbreite beträgt 45 Zentimeter. Ein Toplader ist vor allem dann sinnvoll, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht. Eine weitere Möglichkeit bei Platzmangel ist es, den Trockner auf die Waschmaschine zu stellen. Stapelbare Geräte werden als „säulenfähig“ bezeichnet.

Sinnvolle Programme

Besonders stromsparend und energieeffizient ist das Eco-Programm zum Trocknen. Es wird mit einer niedrigeren Temperatur gearbeitet, aber die Laufzeit ist länger. Beim Automatik-Programm überprüfen Sensoren im Trockner laufend den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und beenden das Programm automatisch. Das sogenannte Schontrocknen eignet sich für empfindliche Textilien. Es reduziert sowohl die Lufttemperatur als auch die Zahl der Trommelumdrehungen. Kurzprogramme hingegen kann man für nur leicht feuchte Materialien benutzen. Zum Teil reichen 20 Minuten Trocknung dabei völlig aus.

Möglichst energieeffizient

Achten Sie unbedingt auf das Energieeffizienzlabel! Die Energieeffizienzklassen reichen von A+++ bis D. A+++ ist die beste, während D die schlechteste ist. Die Unterschiede bei den Trocknerklassen sind gewaltig. Im Folgenden ein Beispiel für einen Wäschetrockner mit einer Füllmenge von sieben Kilogramm und einer Lebensdauer von circa zwölf Jahren: Bei einem Ablufttrockner der Klasse C haben Sie Stromkosten von 130 Euro im Jahr. Bei einem Kondensationstrockner der Klasse B nur noch 100 Euro und bei einem Wärmepumpentrockner der Klasse A+++ betragen Ihre Stromkosten sogar nur noch 40 Euro im Jahr.

Zu viele Infos auf einmal?

Unser Label-Lotse zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den optimalen Wäschetrockner für sich auswählen.