Symbolbild für Projektideen zur Energiekostensenkung: Papierknäuel, das eine Glühbirne darstellt

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In Unternehmen gibt es viele verschiedene individuelle Ansätze, mit denen die Energieeffizienz gesteigert und Strom gespart werden kann. Zum Beispiel, indem Sie Ihre Drucklufterzeugung erneuern, alte Aufzuganlagen gegen neue, hocheffiziente tauschen oder durch eine systemische Maßnahme Ihren gesamten Produktionsprozess effizienter machen.

Sollten Sie gute Ideen haben, wie Sie ungenutzte Stromeffizienzpotenziale in Ihrem Betrieb oder bei Ihren Kunden ausschöpfen können, dann treten Sie doch in den Wettbewerb mit anderen Unternehmen und lassen sich Ihre Investition vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördern. Reichen Sie Ihre Projektidee beim Förderwettbewerb „STEP up!“ – eine Kurzform für "STromEffizienzPotenziale nutzen" – ein. Als ein Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) richtet sich „STEP up!“ an Unternehmen aller Branchen, einschließlich kommunale Unternehmen und spezialisierte Energiedienstleister, sogenannte Contractoren.

Pro Jahr gibt es zwei Ausschreibungsrunden (März-Mai und September-November), die jeweils über drei Monate laufen. Die sechste und letzte Ausschreibungsrunde der Pilotphase des „STEP up!“-Förderwettbewerbs startet am 1. September 2018 und läuft bis zum 30. November 2018. In der offenen Ausschreibung (diese ist technologie- und sektoroffen) werden reine Stromeffizienzmaßnahmen gefördert. Daneben gibt es noch eine sogenannte geschlossene Ausschreibung, in der erstmals technologie- und branchenoffen sogenannte Kombiprojekte Strom-Wärme gefördert werden. Dies sind Projekte, bei denen nicht nur der Stromverbrauch reduziert wird, sondern zusätzlich beim Wärmebedarf Energieeinsparungen erzielt werden.

Doppelt gewinnen: Bei „STEP up!“ gibt’s die Förderung für den Erfolg

Eine festgelegte Förderquote gibt es nicht: Sie entscheiden selbst, welche Förderung Sie für die geplante Effizienzmaßnahme beantragen. Den Zuschlag – und damit die Förderung – bekommen die Projekte mit den besten Kosten-Nutzen-Verhältnissen. Also je höher die Stromeinsparungen pro gefördertem Euro sind, desto besser stehen Ihre Chancen, eine Förderung zu erhalten.

Die Gewinner erweisen sich also im doppelten Sinne als effizient: Sie zeigen, wie Strom nachhaltig genutzt statt verschwendet wird und wie dies am kostengünstigsten funktioniert!