Eingebauten Heizkörper in öffentlichem Gebäude

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Eine moderne Option, Ihre kommunalen Gebäude besonders effizient mit Energie zu versorgen, bieten Brennstoffzellen-Heizungsanlagen: Sie erzeugen mit der Wärme zugleich Strom, weisen einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent auf und sind zudem schadstoffarm, da aus dem Schornstein statt Ruß vor allem Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt.

Und so funktioniert die innovative Energietechnologie: In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft. Per Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden gleichzeitig Wärme und Strom produziert. Eine Voraussetzung für den Betrieb von Brennstoffzellen-Heizungen ist ein Erdgasanschluss in Ihrem Gebäude. Das Gas wird benötigt, um den Wasserstoff für den chemischen Prozess zu gewinnen.

Setzen Sie auf innovative Energie und lassen Sie das finanziell fördern

Der Einbau von Brennstoffzellen-Systemen mit einer elektrischen Leistung von 0,25 bis 5,0 Kilowatt in bestehende oder neu gebaute Nichtwohngebäude wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) mit einem Investitionszuschuss von maximal 28.200 Euro gefördert. Die Förderung wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“ vergeben.

Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von der elektrischen Leistung und den förderfähigen Gesamtkosten ab. Förderfähig sind sowohl die Kosten für das Brennstoffzellen-System, dessen Einbau und den Vollwartungsvertrag in
den ersten zehn Jahren sowie die Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten.

Erst Antrag auf Förderung stellen, dann loslegen

Lassen Sie sich unbedingt von einem Energieeffizienz-Experten beraten und bestätigen, dass sich eine Brennstoffzellenheizung für Ihr Nichtwohngebäude gut eignet und eine Förderung im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“ möglich ist.

Den Antrag auf Förderung müssen Kommunen bei der KfW stellen, bevor sie mit dem Vorhaben beginnen. So kommen Sie in nur vier Schritten zum Zuschuss.