Klimaanlage auf dem Dach: Durch effiziente Klimaanlagen und Lüftungsanlagen Energiekosten sparen

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Gibt es in Ihren Büro- und Betriebsgebäuden versteckte „Energiefresser“? Viele Klimaanlagen und Lüftungssysteme sind veraltet und unzureichend eingestellt. Sie können bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs verursachen. Mit der Optimierung der Lüftungs- und Klimaanlagen lässt sich einiges an Energie sparen. Doch kaum ein Unternehmen kennt die erheblichen Potenziale.

Stoppen Sie die Verschwendung. Der Staat unterstützt Sie dabei: Die Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand vergibt Zuschüsse von bis zu 80 Prozent. Also lassen Sie Ihre Klima- und Lüftungsanlagen von einem Energieberater oder einem Energie-Inspekteur untersuchen!

Doch wie kommen Sie den „Energiefressern“ unter Ihren Anlagen auf die Spur? Eine schnelle erste Einschätzung Ihrer Anlage liefern Ihnen unsere QuickChecks für Lüftung und Kälte. Sie können sie selbst oder mit Hilfe eines Energieberaters durchführen.

Schnelle Einschätzung für Klima- und Lüftungsanlagen: QuickChecks Kälte und Lüftung

Mit den neuen QuickChecks können Sie nach Beantwortung weniger Fragen erfahren, wie hoch der Energieverbrauch Ihrer Anlagen ist und welche Kosten damit ungefähr verbunden sind. Sie erhalten Hinweise auf Einsparpotenziale und erfahren, ob Handlungsbedarf für Sie besteht.

Die QuickChecks unterscheiden bei Ihrer Anlage die Funktionen Kälteerzeugung und Lüftung.

Der QuickCheck für Lüftungsanlagen untersucht die Raumlufttechnik, also die Lüftung und ggf. die Anpassung von Lufttemperatur und -feuchtigkeit.
Der QuickCheck für Kälteanlagen untersucht die Kälteerzeugung, falls die Anlage eine Kühlfunktion hat.

Je nachdem, welche Funktionen Ihre Anlage umfasst, füllen Sie einen oder beide QuickCheck(s) aus. So erhalten Sie Einschätzungen, die individuell auf Ihre jeweilige Anlage zugeschnitten sind.

Bei fast jeder Klima- und Lüftungsanlage lässt sich Energie sparen

Bereits einfachste Maßnahmen erzielen erhebliche Kostensenkungen. Allein durch Optimierungsmaßnahmen, wie z. B. eine Anpassung der Luftvolumenströme und Laufzeiten an aktuelle Anforderungen, können Unternehmen bei Ihrer Lüftungs- und Klimaanlage bis zu 30 Prozent der Kosten für Energie sparen.

Weitere erhebliche Potenziale können durch den Einbau bzw. die Nachrüstung effizienterer Komponenten wie beispielsweise eine Lüftungswärmerückgewinnung erschlossen werden. Dadurch können Sie Ihre Energiekosten sogar fast um die Hälfte reduzieren.

Tipp: eine detaillierte Analyse Ihrer Anlage und darauf aufbauende, praxisorientierte Handlungsvorschläge liefert Ihnen eine energetische Inspektion. So erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen sich Geld sparen lässt und wie gleichzeitig der Komfort gesteigert werden kann.

Jetzt Anleitung suchen und optimieren!

Mit vier einfachen Schritten senken Sie erfolgreich die Kosten Ihrer Klima- und Lüftungsanlagen:

Schritt 1: Verantwortliche(n) für die Anlage finden

Wer ist zuständig für den Betrieb und die Wartung der Klima- und Lüftungsanlagen im Unternehmen? Ist der oder die Betreffende in der Lage (zeitlich und fachlich) die nächsten drei Schritte durchzuführen? Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollten Sie professionelle Hilfe hinzuziehen. Für den Einsatz eines Energieberaters können Sie staatliche Zuschüsse von bis zu 80 % erhalten. Im Rahmen einer Energieberatung werden Ihnen zudem die Potenziale in anderen Bereichen aufgezeigt. Qualifizierte Energieberater finden Sie in unserer Expertensuche, Fachleute für die energetische Inspektion unter www.fgk.de und www.btga.de.

Übrigens: Zum 1. Dezember 2017 werden die Zulassungsvoraussetzungen für Energieberater so geändert, dass künftig qualifizierte Fachleute aus allen Branchen beraten können, sofern sie die hohen Qualifikationsanforderungen erfüllen. Unternehmen können damit künftig ihren qualifizierten Energieberater aus einem deutlich größeren Angebot wählen und an bestehende Kontakte anknüpfen.

Schritt 2: Betriebskosten bestimmen

Bei den Betriebskosten der Lüftungsanlage sind sowohl die Stromkosten für die Lüfter als auch Heizkosten für die Lufterwärmung zu berücksichtigen. Die Betriebskosten können durch Ablesen (wenn separate Zähler vorhanden sind) oder durch überschlägige Berechnungen (z. B. anhand von Luftmengenangaben und/oder punktuellen Messungen) bestimmt werden.

Schritt 3: Potenzialanalyse im Unternehmen

Die Potenzialanalyse sollte von unabhängigen Fachleuten wie etwa von entsprechend qualifizierten Energieberatern oder Inspekteuren durchgeführt werden. Bei den entsprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen der möglichen Effizienzmaßnahmen sollten die umfangreichen staatlichen Fördermöglichkeiten berücksichtigt werden.

Schritt 4: Umsetzung und Erfolgskontrolle

Bei der Umsetzung der Effizienzmaßnahmen ist darauf zu achten, dass gleichzeitig geeignete Messeinrichtungen zur Effizienzkontrolle vorgesehen sind. Für einen langfristig effizienten Betrieb ist sicherzustellen, dass die Daten regelmäßig ausgewertet werden und entsprechende Systemanpassungen erfolgen.

Nutzen Sie die staatlichen Förderprogramme für Unternehmen und Kommunen!

Damit Sie Ihre Klima- und Lüftungsanlagen optimieren und Energie sparen können, stellt die Bundesregierung für Unternehmen und Kommunen verschiedene Förderangebote zur Verfügung: