Maurer beim Bauen eines energieeffizienten Hauses

© gettyimages/David Leahy

Knapp 35 Prozent unserer gesamten Energie verbrauchen wir im Gebäudebereich, vor allem für Heizung und Warmwasser. Entsprechend groß ist das Einsparpotenzial – gerade bei Neubauten.

Lieber besser als gut

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, welchen gesetzlichen Mindeststandard in Bezug auf den Energiebedarf, die Nutzung erneuerbarer Energien und den Wärmeverlust über die Gebäudehülle ein Neubau erfüllen muss. Es geht aber deutlich sparsamer, z. B. mit einem KfW-Effizienzhaus 55 oder 40. Oder mit einem KfW-Effizienzhaus 40 Plus: Dieses sogenannte Plusenergiehaus erzeugt sogar mehr Energie, als es selbst verbraucht. Alle diese Standards, die besser sind als der gesetzliche Mindeststandard, werden durch das BMWi über den KfW-Förderkredit „Energieeffizient Bauen“ (153) gefördert. Dabei gilt: Je sparsamer Ihr neues Haus ist, umso höher ist die Förderung. Und umso größer ist die Ersparnis, wenn Sie erst einmal in Ihrem neuen Zuhause wohnen.

Es lohnt sich für Sie also doppelt, Ihr neues Haus möglichst energieeffizient zu bauen. Und letztlich freut sich auch die Umwelt. Denn die sauberste Energie ist immer noch die, die gar nicht erst verbraucht wird.

Hinweis: Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude startet zum 01.07.2021. Die KfW-Förderung kann noch bis zum 30.06.2021 beantragt werden.

Gut beraten für das beste Ergebnis

Wenn Sie ein KfW-Effizienzhaus bauen wollen, sollten Sie sich von Anfang an beraten lassen – von einer qualifizierten Energieeffizienzexpertin oder einem qualifizierten Energieeffizienzexperten. Die Expertin oder der Experte plant mit Ihnen Ihr neues Zuhause, erstellt die Bestätigungen für Förderanträge und begleitet den Bau, damit alle Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden und Ihr fertiges Haus tatsächlich so energieeffizient ist, wie Sie es sich wünschen.

Übrigens: Die Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieeffizienzexpertin oder einen Energieeffizienzexperten wird ebenfalls mit bis zu 4.000 Euro vom BMWi bezuschusst.