Infografik Effizienzhausstandards im Neubau

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Das "KfW-Effizienzhaus" als Maßstab für die Energieeffizienz eines Hauses? Die Logik dahinter ist ganz einfach: Grundlage für die Effizienzhausstufe ist ein "Referenzgebäude", das in Anlage 1 (Wohngebäude) und in Anlage 2 (Nichtwohngebäude) des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beschrieben ist. Ein Haus, dessen Energiebedarf genauso hoch ist wie der des Referenzgebäudes - also 100 Prozent -, ist ein KfW-Effizienzhaus 100. Ein KfW-Effizienzhaus 70 benötigt dagegen nur 70 Prozent dieser Energie, ein KfW-Effizienzhaus 55 sogar nur 55 Prozent der Energie des Referenzgebäudes. Und es kann noch besser werden - das KfW-Effizienzhaus 55 übertrifft die gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich. Also: Je niedriger die Zahl, desto energieeffizienter ist das Gebäude.

Niedrigerer Energiebedarf? Höhere Förderung!

Egal ob Sie neu bauen oder ein bestehendes Gebäude umfassend sanieren: Je niedriger die Zahl des KfW-Effizienzhauses, desto höher ist die Förderung. Heißt: Je energieeffizienter Ihr Haus wird, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat. Entweder direkt als Zuschuss oder über einen zinsgünstigen KfW-Kredit teilweise in Verbindung mit einem Zuschuss zur Tilgung (sogenannter Tilgungszuschuss).

Zum 1.11.2020 wurden die energetischen Anforderungen für den Neubau angepasst. Das GEG schreibt nun vor, dass ein Neubau den alten Standard um 30 Prozent unterschreiten muss ("Effizienzhaus 70"). KfW-Effizienzhäuser 100 und 85 spielen daher nur noch in der Altbausanierung eine Rolle. Für den Neubau werden die Standards Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus gefördert.