Infografik Effizienzhausstandards im Neubau

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Das Effizienzhaus als Maßstab für die Energieeffizienz eines Hauses? Die Logik dahinter ist ganz einfach: Grundlage für die Effizienzhausstufe ist ein "Referenzgebäude", das in Anlage 1 (Wohngebäude) und in Anlage 2 (Nichtwohngebäude) des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beschrieben ist. Ein Haus, dessen Energiebedarf genauso hoch ist wie der des Referenzgebäudes – also 100 Prozent –, ist ein Effizienzhaus 100. Ein Effizienzhaus 70 benötigt dagegen nur 70 Prozent dieser Energie, ein Effizienzhaus 55 sogar nur 55 Prozent der Energie des Referenzgebäudes. Und es kann noch besser werden - das Effizienzhaus 40 übertrifft die gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich. Also: Je niedriger die Zahl, desto energieeffizienter ist das Gebäude.

Niedrigerer Energiebedarf? Höhere Förderung!

Egal ob Sie neu bauen oder ein bestehendes Gebäude umfassend sanieren: Je niedriger die Zahl des Effizienzhauses, desto höher ist die Förderung. Heißt: Je energieeffizienter Ihr Haus wird, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat. Entweder direkt als Zuschuss oder über einen zinsgünstigen Kredit in Verbindung mit einem Zuschuss zur Tilgung (sogenannter Tilgungszuschuss).

Das im November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat die Vorgaben der EnEV 2016 übernommen. Effizienzhäuser 100 und 85 spielen in der Altbausanierung eine Rolle. Für den Neubau werden die Standards Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus gefördert.