Eine Frau schaut in die Waschmaschine und befüllt sie mit Schmutzwäsche.

Wer weiß, wie er seine Waschmaschine am besten nutzt, spart viel Strom.

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Waschmaschinen verrichten in zahlreichen Haushalten eine Arbeit, die sonst sehr zeitaufwändig wäre. Ebenso Geräte, die Waschen und Trocknen vereinen, die so genannten Waschtrockner. Jede Gerätegruppe verfügt über ein eigenes Energielabel mit speziellen Angaben. So erreichen gute Waschmaschinen Energieeffizienzklasse A+++. Neugeräte haben mindestens A+, allerdings nur, wenn die Maschine mehr als vier Kilogramm fasst. Bei den kleinen Geräten sind auch andere Energieeffizienzklassen erlaubt. Grundsätzlich gilt hier: Je besser die Effizienzklasse der Waschmaschine desto besser für Umwelt und Verbraucher.

Waschmaschinen-Stromverbrauch hängt von der Größe ab

Auch alle, die ihre Waschmaschine in der richtigen Größe für ihren Haushalt kaufen, sparen. Denn es ist wichtig, die Waschmaschine richtig zu befüllen. Besonders effizient arbeitet sie, wenn sie voll beladen ist. Singles und Paare kommen daher mit kleineren Geräten aus als Familien. Wie hoch der Stromverbrauch einer Waschmaschine dann im Idealfall jeweils sein sollte, hängt vor allem vom Fassungsvermögen ab:

  • Kleine Waschmaschine: Eine Maschine mit einem Fassungsvermögen von 7-8 Kilogramm sollte maximal 175 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen. Das entspricht rund 51 Euro.
  • Mittelgroße Waschmaschine: Bei einem Fassungsvermögen von 7-8 Kilogramm darf das Gerät maximal auf einen jährlichen Stromverbrauch von 190 Kilowattstunden – also rund 55 Euro – kommen.
  • Große Waschmaschine: Eine Maschine mit mehr als 8 Kilogramm Fassungsvermögen sollte maximal bei einem Stromverbrauch von 200 Kilowattstunden und Kosten von 58 Euro liegen.

Die richtige Energieeffizienzklasse spart Strom und Wasser

Es zahlt sich aus, wenn Sie bei der Neuanschaffung einer Waschmaschine auf die Größe, die Energieeffizienzklasse und den Jahresenergieverbrauch achten. Das Energielabel gibt aber zum Beispiel auch die Schleuderwirkungsklasse an. Das bedeutet: Je besser die Wäsche geschleudert wird, desto kürzer hängt sie danach auf der Leine beziehungsweise desto kürzer und energiesparender läuft der Trockner. Außerdem ist unter dem Aspekt des Sparens nicht nur der Jahresenergieverbrauch wichtig, sondern auch die Menge des benötigten Wassers. Beides ist auf dem Label für 220 Waschzyklen pro Jahr angegeben, das entspricht ungefähr vier Waschgängen pro Woche. Hier sollten Sie als Verbraucherin oder Verbraucher selbst ausrechnen, wie oft die Maschine bei Ihnen tatsächlich im Einsatz ist, und dann die zu erwartenden Kosten für Strom und Wasser bestimmen.

Auch niedrige Temperaturen sparen Geld und Strom

Wer die Waschtemperatur für seine Wäsche richtig einschätzt, kann nicht nur umweltfreundlich waschen, sondern auch sparen. Für normal verschmutzte Buntwäsche genügen 30, für weiße Wäsche 40 Grad. Das 40 Grad Programm spart im Vergleich zum 60 Grad Programm um die 45 Prozent des Stroms! Nutzen Sie vor allem Energiesparprogramme; diese waschen zwar länger, sparen aber am meisten Strom und Geld ein.