Infografik „Ist der Verbrauch Ihrer Waschmaschine zu hoch? So finden Sie die Richtige!“

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Waschen – Spülen – Schleudern: Der Verbrauch der Waschmaschine kann je nach Gerät stark variieren, auch wenn die Grundfunktionen immer gleich sind. Wo aber liegen die Unterschiede? Die folgende Infografik zeigt, wie sich die Maschinen voneinander unterscheiden und wie Sie ganz einfach das für Sie optimale und energiesparende Waschmaschine ausfindig machen können. So wissen Sie im Geschäft genau, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Verbrauch der Waschmaschine zu hoch? So finden Sie die Richtige!

Waschmaschinen laufen in den meisten Haushalten mehrmals pro Woche. Ein Drei-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich über fünf Prozent seines Stroms hierfür. Um den Energieverbrauch der Waschmaschine zu reduzieren, lohnt es sich, etwas Mühe in die Auswahl der richtigen Waschmaschine zu investieren – und so das für Sie perfekte Gerät zu finden.

Die richtige Größe – wie viele Personen nutzen die Waschmaschine?

Für einen kleinen Haushalt mit ein bis drei Personen empfiehlt sich eine Maschine mit einem Fassungsvermögen von fünf bis sechs Kilogramm. Für eine mittlere Haushaltsgröße von vier bis fünf Personen sind sechs bis acht Kilo Fassungsvermögen geeignet. Ab einer Haushaltsgröße von sechs Personen sollte die Maschine mindestens acht Kilogramm fassen.

Um den Verbrauch der Waschmaschine effizient zu steuern gilt: lieber kleiner als größer. Kaufen Sie eine Maschine, die Sie möglichst immer vollgeladen nutzen können – sonst verschwenden Sie Energie und damit Geld.

Der richtige Typ

Bei Waschmaschinen unterscheidet man, wie bei Trocknern, zwischen Frontlader und Toplader. Ein Frontlader wird von vorne durch das „Bullauge“ befüllt. Sie haben meist eine Breite von 60 Zentimetern, sind preislich günstiger und man hat eine größere Auswahl. Einen Toplader befüllt man hingegen von oben. Diese sind mit einer Breite von 40 bis 45 Zentimetern platzsparend. Die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit sind bei Front- und Topladern vergleichbar. Zusätzlich hat man die Auswahl zwischen Standgeräten und Einbaugeräten. Einbaugeräte haben keine Abdeckplatte und werden direkt unter der Arbeitsplatte montiert.

Programme und essenzielle Sonderfunktionen

Koch- und Buntwäsche wird bei 20 bis 95 Grad Celsius gewaschen; Feinwäsche und Wolle nur bis 30 Grad Celsius. Pflegeleichtes kann bei 40 Grad Celsius gewaschen werden – das senkt den Verbrauch der Waschmaschine in punkto Energie. Auch wichtig: Ihre Maschine sollte eine Wassersicherung (Aquastop) besitzen sowie eine Eco-Taste, Kurzprogramme und eine Pause-Taste.

Möglichst energieeffizient

Achten Sie unbedingt auf das Energieeffizienzlabel, um beim Verbrauch der Waschmaschine auf der sicheren Seite zu sein. Die beste Energieeffizienzklasse bei Waschmaschinen ist A+++, die mittlere Energieeffizienzklasse ist A++ und die schlechteste liegt bei A+. Geräte der Energieeffizienzklassen A bis D sind wegen des hohen Energieverbrauchs der Waschmaschinen im Handel nicht mehr erhältlich.

Ein Beispiel zum Energieverbrauch einer Waschmaschine: Ein Modell mit einem Fassungsvermögen von sieben Kilogramm, einer Lebensdauer von 12 Jahren und der Energieeffizienzklasse A+ verursacht 21 Euro höhere Stromkosten im Jahr als eine Maschine gleicher Art mit der Energieeffizienzklasse A+++. Das sind 250 Euro in zwölf Jahren.

Sonderfunktionen gewünscht?

Folgende Sonderfunktionen können Waschmaschinen haben:

  • Zeitvorwahl: Sie entscheiden, wann die Wäsche fertig sein soll.
  • Beladungserkennung mit Dosierempfehlung: Die Waschmaschine zeigt an, wie viel Waschmittel benötigt wird.
  • Mengenautomatik: Weniger Energie und Wasser bei weniger Wäsche. So senken Sie den Verbrauch der Waschmaschine.
  • Rückmeldung zum Strom- und Wasserverbrauch des gewählten Programms: Prognose über den Verbrauch des gewählten Waschprogramms.

Zu viele Infos auf einmal?

Dann nutzen Sie einfach den NTRI-Produktfinder und wählen Sie Schritt für Schritt die für Sie perfekte Waschmaschine aus. Hier geht’s los: www.produktfinder-energieeffizienz.de