Mit dem Aus für DVB-T erfolgte am 29. März in einigen Gebieten Deutschlands die Umstellung auf DVB-T2. Damit können Sie nun auch mit dieser Antennen-Empfangsart hochauflösendes Fernsehen genießen.

Nach der Testphase, die am 31. Mai 2016 anlief, wurde in zahlreichen Gebieten Deutschlands der Regelbetrieb des DVB-T2-Empfangseingeführt. Mit dieser Umstellung mussten die Nutzer der alten DVB-T-Empfangsart einiges beachten, denn es wurde automatisch auch das alte Angebot eingestellt. Wenn Sie nicht vor dem schwarzen Bildschirm sitzen wollten, mussten Sie sich, je nach Region und technischer Ausstattung, gegebenenfalls auch auf den Kauf von neuen Geräten wie etwa einem Fernseher mit DVB-T2-Empfang einstellen.

Eine solche Umstellung kann immer auch eine Gelegenheit sein, auf ein neues, energieeffizienteres TV-Gerät umzusteigen. Mit den Geräten der Klassen A+ oder A++ können Sie nämlich im Vergleich zur Klasse B bis zu 60 Prozent Strom und damit bares Geld sparen. Und falls Sie über die Anschaffung eines neuen Receivers (oder auch Set-Top-Box genannt) für den DVB-T2-Empfang nachdenken, sollten Sie wissen, dass diese mehr Strom verbrauchen als ein im Fernseher integriertes Modul. Es gibt also viele Faktoren zu beachten.

Umstellung auf DVB-T2-Empfang verpasst? Wenn Sie herausfinden möchten, wie Sie wieder ein Bild auf Ihrem Fernseher empfangen können, machen Sie hier unseren Test.

Infografik zur Umstellung auf DVB-T2

© BMWi

Die Infografik beantwortet die wichtigsten Fragen zur Umstellung auf DVB-T2. Beschreibung der Infografik:

Die Infografik leitet Verbraucher anhand von Fragen Schritt für Schritt zu möglichen Handlungsoptionen, um auch nach der Umstellung auf DVB-T2 weiterhin Fernsehprogramme empfangen zu können.

Auf welche Art empfangen Sie Ihr TV-Programm? (Tipp: Auf Seite 199 des Teletextes von ARD oder RTL können Sie einsehen, welche Empfangsart Sie nutzen.)

Antwort: Kabel, Satellit oder IPTV (Internet)
Bei Ihnen besteht kein Handlungsbedarf – Sie sind von der Umstellung nicht betroffen oder bereits bestens gerüstet.

Antwort: Antenne (terrestrisch)
Ist Ihre Region von der Umstellung auf DVB-T2 betroffen? (Tipp: Das können Sie hier mit Angabe Ihrer Postleitzahl herausfinden: http://www.dvb-t2hd.de/empfangscheck)

Nein: Bei Ihnen besteht kein Handlungsbedarf – Sie sind von der Umstellung nicht betroffen oder bereits bestens gerüstet.

Ja: Verfügen Sie bereits über einen externen DVB-T2-Receiver (auch Set-Top-Box genannt) oder ist Ihr TV-Gerät mit einem integrierten Receiver ausgestattet?
(Tipp: Ob Ihr TV-Gerät oder Ihr Receiver bereits für DVB-T2 ausgestattet ist, erkennen Sie am grünen DVB-T2-Logo.)

  • Ja: Bei Ihnen besteht kein Handlungsbedarf – Sie sind von der Umstellung nicht betroffen oder bereits bestens gerüstet.
  • Nein: Sie müssen sich demnächst auf die Umstellung vorbereiten! Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:
  1. Erwerben Sie ein neues TV-Gerät:
    Hatten Sie vielleicht sowieso vor, ein neues TV-Gerät zu kaufen? Alle neuen Geräte im Handel sollten in der Lage sein, DVB-T2-HD zu empfangen. Achten Sie zur Sicherheit auf das grüne Logo.

    Außerdem wichtig: Wählen Sie ein Gerät mit möglichst geringem Stromverbrauch und einer guten Energieeffizienzklasse (mindestens A+, besser aber A++). Vergleichen lohnt sich! Mit unserer Checkliste können Sie sich bestens auf den TV-Kauf vorbereiten.

  2. Erwerben Sie einen neuen Receiver:
    Sie sind noch zufrieden mit ihrem TV-Gerät? Dann reicht ein neuer Receiver bzw. eine Set-Top-Box für den Empfang von DVB-T2. Ist Ihr Gerät HD-fähig, können Sie von einer verbesserten Bildqualität profitieren.

Infobox: Bereits seit Mai 2016 gibt es DVB-T2 in einigen Ballungsgebieten. Ab März 2017 wird nun in zahlreichen Gebieten vollständig auf DVB-T2 umgestellt, der alte DVB-T-Empfang wird damit dort erstmals abgeschaltet. Bis Mitte 2019 soll der Betrieb deutschlandweit auf DVB-T2 umgestellt sein.