Wäschetrockner energieeffizient nutzen – Infografik mit den Tipps 1 bis 3

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Wenn Sie nach dem Befüllen noch die folgenden Fehler vermeiden, steht dem energieeffizienten Trocknen nichts mehr im Wege:

Wäschetrockner energieeffizient nutzen – Infografik mit den Tipps 4 bis 6

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Neue Geräte sind übrigens in der Regel schonender zur Wäsche und sparen viel Energie. Wenn Sie ein neues Gerät kaufen wollen, erklärt unsere Checkliste, worauf Sie achten sollten.

Sechs häufige Fehler beim Wäschetrocknen - und wie Sie sie vermeiden können

  1. Wäsche noch tropfend nass? Wenn Sie sehr nasse Wäsche in den Trockner stecken, verbraucht der Trockner besonders viel Energie – mehr Energie, als die Waschmaschine braucht, um die Wäsche gründlich zu schleudern. Stellen Sie daher die Schleuderzahl Ihrer Waschmaschine auf 1.400 U/Min. (Umdrehungen pro Minute) ein. Damit sparen Sie gegenüber 1.000 U/Min. bis zu 40 Prozent Strom beim Trocknervorgang. Das rechnet sich!
  2. Wollpullover eingelaufen? Nicht alle Materialien dürfen in den Trockner! Sortieren Sie alle Kleidungsstücke aus, die den Trockner nicht heil überstehen würden. Welche Materialien in den Trockner dürfen, können Sie dem Pflegeetikett in der Kleidung entnehmen. Ein Viereck mit einem Kreis bedeutet, dass das Kleidungsstück in den Trockner darf, ist der Kreis durchgestrichen, darf es nicht in den Trockner.
  3. Trockner nur halbvoll? Generell sollte der Trockner voll beladen werden, ansonsten erhöht sich der spezifische Energiebedarf. Also lieber schon beim Waschen darauf achten, dass man genug Teile hat, die auch in den Trockner dürfen. So können Sie später die Trommel des Trockners vollständig befüllen.

    Wenn Sie nach dem Befüllen noch folgende Fehler vermeiden, steht dem energieeffizienten Trocknen nichts mehr im Wege:

  4. Unsicher bei der Programmwahl? Bevor Sie den Trockner anschalten, sollten Sie sich überlegen, was im Anschluss mit der Wäsche passieren soll. Möchten Sie die Wäsche zum Beispiel noch bügeln? Dann wählen Sie „Bügeltrocken“, das spart Energie und Zeit. Kommt die Wäsche hingegen direkt in den Schrank, wählen Sie „Schranktrocken“.
  5. Wäsche mal wieder im Trockner vergessen? Logisch: Je früher das Gerät ausgeschaltet wird, desto weniger Energie verbraucht es. Wäsche, die länger im Trockner liegt, bildet außerdem Falten. Die Wäsche sollte also schnellstmöglich aus dem Trockner genommen werden.
  6. Alles schön frisch? Wäsche raus – fertig? Nicht ganz! Vergessen Sie nicht, nach dem Trocknervorgang das Flusensieb zu säubern. Wenn es verstopft ist, verlängert sich die Trocknungszeit. Dadurch steigt wiederum der Stromverbrauch.

    Schon gewusst? Wenn Sie ein trocknenes Handtuch zur feuchten Wäsche geben, sparen Sie Trocknungszeit!
    Kleiner Tipp: In Alufolie eingewickelte Tennisbälle schützen vor statischer Aufladung und lockern die Daunen bei Decken oder Jacken.