PV-Freiflächenanlage; Quelle: BMWi/Holger Vonderlind

PV-Freiflächenanlage

© BMWi/Holger Vonderlind

Die vierte Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen hat gezeigt, dass das Instrument der Ausschreibungen funktioniert. Auch diesmal war die Wettbewerbsintensität hoch. Nach dem Gebotspreisverfahren ("pay as bid") erhielten 21 Gebote mit einem Umfang von 128.000 Kilowatt den Zuschlag.

Mit dem Instrument der Ausschreibung soll ein marktwirtschaftlicher Fördersatz erreicht werden, der im Gegensatz zum gesetzlich festgelegten Fördersatz unter Wettbewerbsbedingungen entsteht.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, stellt fest: "Auch die vierte Runde der Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen hat gezeigt: Das Instrument der Ausschreibungen funktioniert! Die Wettbewerbsintensität war auch dieses Mal hoch. Insgesamt wurden Projekte mit einem Volumen von 540 Megawatt geboten. Damit war das Ausschreibungsvolumen von 125 Megawatt wieder mehrfach überzeichnet. Und auch das Preisniveau ist erneut gesunken. Der gemittelte Zuschlagwert liegt bei 7,41. Das ist ein beeindruckendes Ergebnis. Innerhalb von nur 12 Monate ist das Preisniveau von Runde zu Runde gesunken von 9,2 über 8,5 und 8,0 und schließlich jetzt bei durchschnittlich 7,41 Cent/kWh gelandet. Das zeigt, dass das Preissenkungspotenzial hoch ist. Das ist letztlich auch für den Stromkunden und die Strompreise eine gute Nachricht."

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der Ausschreibungsrunde finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.