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Prozesse / Anlagentechnik

Energie sparen mit einem individuellen Maßnahmenbündel Energieeffizienz in der Wirtschaft – Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Einleitung

Sie wollen den Energieverbrauch im Unternehmen optimieren und haben dazu ganz unterschiedliche Ideen? Mit dem Fördermodul „Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen“ unterstützt das BMWi die Investitionen, die zur Erhöhung der Energieeffizienz und damit zur Senkung des Energieverbrauchs in Ihrem Unternehmen beitragen.

Mit dem Fördermodul „Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen“ des Förderprogramms „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ unterstützt das BMWi ab 1.1.2019 Investitionen, die die Energieeffizienz erhöhen und damit zur Senkung des Energieverbrauchs in Unternehmen beitragen. Sie können in diesem Fördermodul verschiedenste Effizienzmaßnahmen kombinieren. Wichtig ist, dass der Energieverbrauch sinkt – und das legen Sie in einem Einsparkonzept dar. Sie haben die Wahl zwischen einem Zuschuss, den Sie beim BAFA beantragen können und einem zinsverbilligten Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss), der über die KfW ausgereicht wird.

Welche Maßnahmen für Unternehmen werden gefördert?

Die Förderung kann auch die unter Modul 1 (Querschnittstechnologien) und 3 (MSR-Technik und Energiemanagement-Software) genannten Optimierungsmaßnahmen umfassen. Förderung gibt es insbesondere für:

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien;
  • Investitionen zur Nutzung von Abwärme, zur Einspeisung in Wärmenetze oder Verstromung von Abwärme;
  • Umstellungen der Gebäudeanlagentechnik – Heizung, Lüftung, Klimaanlagen, Beleuchtung –, soweit sie mit dem Produktionsprozess direkt zusammenwirken;
  • Investitionen in die effiziente Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte, zum Beispiel in energieeffiziente Wärme- und Kälteerzeuger oder -speicher;
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess, zum Beispiel durch Dämmung von Anlagen und Leitungen, Erneuerung von Druckluftleitungen oder die hydraulische Optimierung von Anlagen;
  • die Erstellung eines Energieeinsparkonzepts und die Begleitung der geförderten Maßnahmen durch einen externen Energieberater. Ein Energieeinsparkonzept, das Ihr Vorhaben abbildet, ist bei diesem Modul des Investitionsprogramms Voraussetzung für die Förderung.

Wie viel Geld gibt es im Rahmen der Förderung?

Das BMWi fördert Ihre Investitionen mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 500 Euro pro eingesparte Tonne CO2). Kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung von bis zu 40 Prozent (maximal 700 Euro pro eingesparte Tonne CO2.

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  • Die Richtlinie für die Förderung der Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit finden Sie hier (PDF, 599KB).

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