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Energietechnik

Mehr Energieeffizienz durch Abwärmenutzung Förderung für Wärmewiederverwertung

Einleitung

Sie möchten in Ihrem Unternehmen durch Abwärmevermeidung und Abwärmenutzung hohe Energiekosten einsparen? Das BMWi unterstützt mit lukrativen Zuschüssen und zinsgünstigen KfW-Krediten. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von gesteigerter Energieeffizienz durch Abwärmenutzung.

Ein Abwärmekonzept im Unternehmen zahlt sich aus

In der Produktion geht es heiß her: Zum Trocknen, Schmelzen und sogar zum Kühlen von Produkten wird jede Menge Wärme benötigt. Rund drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs der Industrie gehen auf ihr Konto. Ein Großteil davon verpufft jedoch ungenutzt in Form von Abwärme – Energieeffizienz sieht anders aus. Das muss nicht sein. Einen erheblichen Teil der zuvor eingesetzten Strom- und Brennstoffenergie können Unternehmen durch Abwärmenutzung wiedergewinnen – und so hohe Energiekosten einsparen. Mit dem „Energieeffizienzprogramm Abwärme“ der KfW unterstützt Sie das BMWi bei der Modernisierung, der Erweiterung oder dem Neubau von Anlagen zur besseren Abwärmenutzung. Das Förderprogramm bietet Unternehmen aller Größen und Branchen für die Umsetzung ihres Abwärmekonzepts attraktive Förderungen an. Dabei haben Sie die Wahl zwischen und einem zinsverbilligten Kredit mit Tilgungszuschuss (KfW-„Energieeffizienzprogramm Abwärme“ 294) und einem Zuschuss (KfW-„Energieeffizienzprogramm Abwärme“ 494).

Was wird gefördert?

Das BMWi fördert die innerbetriebliche Abwärmenutzung, zum Beispiel in Form

  • der Rückführung in den Produktionsprozess;
  • der Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien;
  • der Verwendung für Heizzwecke außerhalb des Gebäudes, in dem die Wärme anfällt;
  • der Verstromung von Abwärme.

Gefördert wird die Abwärmenutzung auch außerhalb des eigenen Betriebes – zum Beispiel für Verbindungsleitungen, um die Abwärme in Wärmenetze einzuspeisen.

Wie viel Geld gibt es für Maßnahmen zur Abwärmenutzung?

Unternehmen, die ungenutzte Abwärme im Sinne der Energieeffizienz verwerten, profitieren jetzt von von attraktiven Zuschüssen und zinsgünstigen KfW-Krediten, pro Vorhaben in der Regel bis maximal 25 Millionen Euro.

Das BMWi bezuschusst Ihre Abwärme-Investitionen mit bis zu 30%. KMU erhalten bis zu 40 Prozent. Alternativ können Sie einen KfW-Kredit in Anspruch nehmen. Haben Sie die geförderte Abwärmenutzungs-Maßnahme durchgeführt, müssen Sie nicht den gesamten Kredit zurückzahlen, sondern erhalten einen entsprechenden Tilgungszuschuss von bis zu 40%.

Auch mit effizienten Lösungen außerhalb Ihres Betriebes können Sie punkten. Insbesondere dann, wenn Sie Abwärme in Wärmenetze einspeisen. Verbindungsleitungen, die zur Einspeisung in bestehende Wärmenetze nötig sind, werden mit bis zu 40 Prozent gefördert. KMU können auch bei dieser Form der Abwärmenutzung mit einem Extrabonus rechnen.

Abwärmekonzept im Unternehmen: Expertenbegleitung von Beginn an

Wichtig: Ihren Antrag auf einen Investitionszuschuss stellen Sie bei der KfW. Ihren Antrag auf einen KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss stellen Sie bei Ihrer Hausbank oder einem Kreditinstitut Ihrer Wahl.

Zur Antragsstellung muss Ihr Unternehmen ein Abwärmekonzept einreichen, das es mit einem Energieberater entwickelt hat. Sofern Ihre Firma über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem verfügt, kann das Konzept unternehmensintern erstellt werden.

Die Erstellung eines Abwärmekonzepts in Unternehmen sowie eine professionelle Unterstützung durch einen externen Sachverständigen werden über die gesamte Projektlaufzeit mit dem KfW „Energieeffizienzprogramm-Abwärme“ mitgefördert.

Mit Energieeffizienz riesig sparen – gerade als KMU

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