Sanierung

Haus energieeffizient sanieren und mit Förderung finanzieren: Ihre Energiewende im Heizungskeller Ergänzungskredit „Energieeffizient Sanieren (167)“

Einleitung

Hier bekommen Privatpersonen die heißesten Fördermittel für energieeffizientes Sanieren: Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien umstellt, kann dies mit einem zinsgünstigen Kredit der KfW finanzieren.

Wichtiger Hinweis für Eigenheimbesitzer:
Die Förderkonditionen für Gebäudesanierungsprogramme für Eigenheimbesitzer werden zum 01.01.2020 verbessert. Derzeit werden die Details geklärt. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden!


Das Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“ ist die ideale Erweiterung zum Investitionszuschuss aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Es richtet sich an alle Privatpersonen, die eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einbauen und dies mit einem Kredit zu einem günstigen Zinssatz finanzieren möchten. Förderung gibt es etwa für die energetische Sanierung im Haus durch Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen.

Wichtig: Der Kredit zum energieeffizienten Sanieren kommt für Sie nur in Frage, wenn Ihre alte Heizung vor dem 1. Januar 2009 installiert wurde.

Sonnenblick: Solarthermie für die Heizung

Wie die Photovoltaik nutzt auch die Solarthermie die Sonnenstrahlung, wandelt diese Energie aber nicht in Strom, sondern in Wärme um. Damit kann Wasser zum Duschen oder Spülen erwärmt und sogar eine komplette Heizung betrieben werden. Die Förderung des BMWi bei der Haus-Sanierung steht für thermische Solarkollektoranlagen bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche bereit.

Ein Kredit, eine Menge Holz

Heizen mit Holz? Auch eine moderne Zentralheizung kann mit dem nachwachsenden Rohstoff befeuert werden. Übliche Brennstoffe sind Holzpellets oder Holzhackschnitzel. Über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“ können Privatpersonen eine Biomasseanlage mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW finanzieren.

Aus der Umwelt, für die Umwelt: Förderung für Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe versorgt Ihr Haus mit Wärme aus der Umgebung, zum Beispiel aus dem Erdboden, der Luft oder dem Grundwasser. Dafür benötigt sie nicht einmal hohe Temperaturen – schon ein paar Grad über Null sind genug! Auch hier hält das BMWi Förderung für energieeffizientes Sanieren bereit: Die Nennwärmeleistung der einzubauenden Wärmepumpe kann bis 100 kW betragen.

Welche Heizung die richtige für Sie ist, sagt Ihnen ein Energieberater. Nutzen Sie am besten die Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude („Vor-Ort-Beratung“) und profitieren Sie von attraktiven Zuschüssen. Übrigens: Ab dem 1. Dezember 2017 ist es egal, aus welcher Branche Ihr Experte kommt – solange er die hohen Qualifikationsanforderungen für Energieberater erfüllt. Konkret heißt das: Sie können Ihren qualifizierten Energieberater aus einem deutlich größeren Angebot wählen und gegebenenfalls auf Ihre bestehenden Kontakte (z. B. zum Handwerker) zurückgreifen. Qualifizierte Energieberater, die Sie bei der Wahl der richtigen Heizung unterstützen, finden Sie gleich hier:

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