Sanierung

Umstieg auf erneuerbare Energien im Haushalt – erneuerbar heizen und attraktive Förderung kassieren Marktanreizprogramm Wärme aus erneuerbaren Energien (MAP) für Hauseigentümer

Einleitung

Starten Sie jetzt Ihre Energiewende: Gehen Sie den Umstieg auf eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien an! Ihr Haushalt kann dabei doppelt profitieren – von sinkenden Heizkosten und durch hohe Zuschüsse, mit denen Sie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) unterstützt.

Neue Konditionen seit Januar 2020:
Profitieren Sie jetzt von besseren Förderbedingungen!

Erneuerbare Energien im Haushalt: Zuschüsse für Solarthermie, feste Biomasse, Wärmepumpen und Gas-Hybridheizungen

Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich für Sie als Hauseigentümerin und Hauseigentümer durch Zuschüsse des BMWi, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) ausgezahlt werden:

Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, wie z.B. Wärmepumpen und Biomasse-Anlagen werden mit einem Investitionszuschuss von bis zu 35% gefördert.

Für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 % – z.B. über die Einbindung von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von bis zu 30%.

Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind, können mit einem Investitionszuschuss von bis zu 20% gefördert werden. Spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme muss die zusätzliche Einbindung von Wärme aus erneuerbarer Energie nachgewiesen werden. Zudem muss von Anfang an eine hybridfähige Steuerungs- und Regelungstechnik für den künftigen erneuerbaren Teil des Heizsystems mit verbaut sein.

Der Einbau von Ölheizungen wird nicht gefördert.

Als förderfähige Kosten können bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit angerechnet werden.

Austauschprämie für Ölheizungen

Wer seine alte Ölheizung gegen eine neue, energieeffizientere und klimafreundlichere Heizung (d.h. Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden oder Gas-Hybridheizungen mit einen Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25%) austauscht, kann zusätzlich von der MAP-Förderung profitieren: mit der Austauschprämie für Ölheizungen steigen die MAP-Fördersätze um 10 Prozentpunkte.

Wer seine Ölheizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird, kann einen Zuschuss in Höhe von bis zu 45% der Investitionskosten erhalten.

Für Gas-Hybridheizung mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25% gibt es einen Zuschuss von bis zu 40%.

Der erste Schritt für energieeffizientes Sanieren mit erneuerbaren Energien: eine gute Beratung

Das Marktanreizprogramm (MAP) bietet Ihnen eine Vielzahl an Förderangeboten. Am besten, Sie lassen sich von Anfang an von einer qualifizierten Energieeffizienz-Expertin oder einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten beraten und nutzen dabei die „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan)“. Übrigens: Seit dem 1. Dezember 2017 ist es egal, aus welcher Branche Ihre Expertin oder Experte kommt – solange er die hohen Qualifikationsanforderungen für Energieberaterinnen und Energieberater erfüllt. Konkret heißt das: Sie können Ihre qualifizierte Energieberaterin oder Energieberater aus einem deutlich größeren Angebot wählen und gegebenenfalls auf Ihre bestehenden Kontakte (z. B. zum Handwerker) zurückgreifen.

Die Anträge für eine MAP-Förderung von Privatpersonen müssen vor Erwerb der Heizung und Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung durch einen Installateur gestellt werden; die Auszahlung des Zuschusses erfolgt dann nach Inbetriebnahme.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren erhalten Sie beim BAFA unter www.bafa.de/ee und telefonisch unter der Durchwahl 06196 / 908 -1625.

Publikationen zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

  • Antragsformulare sowie umfassende Informationen zur MAP-Förderung erhalten Sie beim BAFA unter www.bafa.de/ee.
    Dort erfahren Sie auch, welche Heizungen (Hersteller und Modellbezeichnungen) die Mindestanforderungen erfüllen und daher gefördert werden.

  • Wenn Sie bei Ihrer Heizung den Umstieg auf Erneuerbare Energien vollziehen, aber nicht alles sofort finanzieren können oder wollen: Nutzen Sie den KfW-„Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit 167“!

  • Für den Umstieg auf größere Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, und für Wärmenetze (meist von Unternehmen und Kommunen genutzt) können Sie auch einen KfW-Kredit beantragen. Im Rahmen der KfW-Programmlinie „Erneuerbare Energien Premium“ stehen zinsgünstige Förderdarlehen mit attraktiven Tilgungszuschüssen des BMWi zur Verfügung.

  • Weitere Sanierungsmaßnahmen wie Dämmen, Fenstertausch oder Lüftung werden aus der von der KfW für das BMWi durchgeführten Förderung „Energieeffizient Sanieren“ mit einem Investitionszuschuss oder zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss unterstützt.

  • Auf der Effizienzhaus-Datenbank der Deutschen Energieagentur (dena) finden Sie über 1.000 positive Beispiele und wertvolle Tipps.

Umstieg auf erneuerbare Energien: Gesetze und Verordnungen

  • Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP-Richtlinien) mehr (PDF, 1 MB)

  • Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) mehr

Symbol: Telefonberatung Hotline 0800 - 0115 000