Von Antrieben über Druckluftgeräte bis hin zu Ventilatoren: In Unternehmen verstecken sich viele heimliche Energie- und Ressourcenfresser. Wer an den richtigen Stellen investiert, kann langfristig Kosten sparen. Das BMWi unterstützt Sie dabei, Ihre Anlagen und Prozesse effizienter zu gestalten und erneuerbare Wärme zu nutzen.

Die wichtigsten Angebote im Überblick:

  • Förderung von Querschnittstechnologien: Elektrisch angetriebene Anlagen wie Motoren, Druckluftsysteme, Pumpen oder Ventilatoren finden sich in fast jedem Unternehmen – und hier kann Energie gespart werden. Ersatz- oder Neuanschaffung energieeffizienter Anlagen fördert das BMWi mit einem Zuschuss von 30 Prozent, bzw. 40 Prozent für KMU. Sie haben die Wahl zwischen einem direkten Zuschuss oder einem zinsverbilligten KfW-Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). Mehr
  • Prozesswärme aus erneuerbaren Energien: Unternehmen in Industrie und Gewerbe, die Prozesswärme mit Solarkollektor-, Biomasseanlagen oder effizienten Wärmepumpen erzeugen wollen, erhalten dafür einen Zuschuss von 45 Prozent, bzw. 55 Prozent für KMU. Sie haben die Wahl zwischen einem direkten Zuschuss oder einem zinsverbilligten KfW-Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). Mehr
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagementsoftware: Erwerb und Installation von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Sensorik sowie der Erwerb von Energiemanagementsoftware und die Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit der Software fördert das BMWi mit einem Zuschuss von 30 Prozent, bzw. 40 Prozent für KMU. Sie haben die Wahl zwischen einem direkten Zuschuss oder einem zinsverbilligten KfW-Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). Mehr
  • Energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen: Das BMWi fördert unternehmensindividuelle Lösungen, die zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz und damit zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs führen. Unternehmen können hier verschiedenste Effizienzmaßnahmen kombinieren. Das BMWi fördert die energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen mit einem Zuschuss von 30 Prozent, bzw. 40 Prozent für KMU (maximal 500 € pro jährlich eingesparter Tonne CO₂, bzw. für KMU maximal 900 € pro jährlich eingesparter Tonne CO₂). Abwärmeerschließungen zur außerbetrieblichen Nutzung werden mit bis zu 40 Prozent gefördert (KMU: 50 Prozent). Sie haben die Wahl zwischen einem direkten Zuschuss oder einem zinsverbilligten KfW-Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). Mehr
  • Im BMWi-Wettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz werden investive Maßnahmen zur energie- und ressourcenorientierten Optimierung industrieller und gewerblicher Anlagen und Prozesse gefördert. Hier können verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energie- oder Ressourceneffizienz als auch Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien kombiniert werden. Der Förderwettbewerb adressiert vor allem Projekte mit relativ hohen energie- oder ressourcenbezogenen Investitionskosten, die für eine wirtschaftliche Umsetzung eine höhere Förderung benötigen. Eine festgelegte Förderquote gibt es dabei nicht: Unternehmen entscheiden im vorgegebenen Rahmen selbst, welche Förderung sie für die geplante Maßnahme beantragen. Die Förderquote kann bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Die Förderung bekommen die Projekte, welche die höchste jährliche CO₂-Einsparung pro beantragtem Euro Förderung aufweisen (höchste Fördereffizienz). Mehr
  • Bundesförderung für Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN): Das BMWi unterstützt Kommunen, KMU, kommunale Unternehmen, Nicht-KMU mit einem Energieverbrauch von bis zu 500.000 kWh jährlich sowie gemeinnützige Organisationen bei der Suche nach den größten Effizienzlücken oder für ein maßgeschneidertes energetisches Sanierungskonzept für ein Nichtwohngebäude und übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten. Mehr
  • Energieberatung für Wohngebäude: Wenn der überwiegende Teil des Gebäudes zum Wohnen dient, übernimmt das BMWi bis zu 80 Prozent der Kosten für die Beratung von KMU und gemeinnützigen Einrichtungen. Mehr

Weitere Programme, die Sie bei der Energiewende in Ihrem Unternehmen unterstützen:

  • Energieeffiziente Gebäude: Das BMWi unterstützt Unternehmen mit einem zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss oder einem Investitionszuschuss über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG). Mehr
  • Wärme aus erneuerbaren Energien: Unternehmen, die ihre Wärme aus Solarthermie, Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Wärmenetzen, Biogasleitungen oder Tiefengeothermie beziehen wollen, erhalten einen Zuschuss von bis zu 35 Prozent der Nettoinvestitionskosten, bzw. 45 Prozent bei dem zusätzlichen Austausch einer alten Ölheizung – oder einen zinsgünstigen Kredit mit attraktivem Tilgungszuschuss. Mehr
  • Heizungsoptimierung: Für den Austausch von alten Heizungs- und Warmwasserpumpen und einen hydraulischen Abgleich zahlt das BMWi einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Mehr
  • Brennstoffzellen-Heizung: Investitionen in Brennstoffzellensysteme mit einer elektrischen Leistung von 0,25 bis 5,0 Kilowatt, die in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden sind, fördert das BMWi mit bis zu 40 Prozent der Kosten, maximal 34.300 Euro pro Brennstoffzelle. Mehr
  • Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW): Das BMWi unterstützt Unternehmen, die Wärmenetzsysteme nutzen wollen, bei denen der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme bei mindestens 50 Prozent liegt. Mehr