Neue LED-Lampe Gesucht? So finden Sie die Richtige!

Die LED (Abkürzung für lichtemittierende Diode) ist eine einleuchtende Alternative zur Halogen-Lampe, aber auch zur Energiesparlampe: Sie hat eine längere Lebensdauer und verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühlampen (umgangssprachlich Glühbirnen genannt). Doch auch bei der LED gibt es Unterschiede – vergleichen lohnt sich.

Die gewünschte Helligkeit

Früher wurde die Helligkeit in Watt angegeben, heute in Lumen (die alte Watt-Angabe findet sich aber auf der Verpackung). So entspricht beispielsweise die Helligkeit einer 40-Watt-Glühbirne 470 Lumen bei einer LED. Die Helligkeit von 80 Watt entspricht 800 Lumen und 100 Watt sind umgerechnet 1.500 Lumen.

Die geeignete Farbtemperatur

Wichtig für die Wahl eines geeigneten Leuchtmittels ist auch die Farbtemperatur. Bei den alten Glühbirnen war die Farbtemperatur immer dieselbe. Heute ist das anders. Sie können bei LED-Lampen die für Sie optimale Farbtemperatur auswählen – je nachdem, wo und wie Sie die Lampe einsetzen.

Hierfür ist der Wert der thermodynamischen Temperatur entscheidend. Diese wird in Kelvin angegeben. Für ein warmweißes Licht beträgt der Wert circa 2.700 Kelvin. Für ein neutralweißes Licht benötigen Sie ungefähr 4.000 Kelvin. Wählen Sie ein Leuchtmittel mit rund 5.000 Kelvin, erhalten Sie ein kaltweißes Licht oder auch tageslichtweiß.

Übrigens: Auch die Farbwiedergabe (Farbtreue) ist bei LED-Lampen unterschiedlich. Sie bezeichnet die Qualität der von beleuchteten Gegenständen wiedergegebenen Farben. Empfehlenswert ist ein Wert von etwa Ra 90.

Möglichst energieeffizient

Die Energieeffizienzklassen werden in Buchstaben angegeben. Dabei steht E für die schlechteste und A++ für die beste Energieeffizienzklasse. Für die Klassen B bis E sind keine LED-Leuchtmittel im Handel erhältlich. Das heißt, Sie haben die Wahl zwischen A, A+ und A++.

Ein energieeffizientes Leuchtmittel wirkt sich auf den Geldbeutel aus. So sparen Sie beispielsweise in 10 Jahren rund 75 Euro (bei 1.000 Stunden Betrieb pro Jahr) wenn Sie statt einer Halogen- eine LED-Lampe wählen, die eine Lebensdauer von rund 10 Jahren hat.

Lampenform und Lampensockel: Alles muss passen

Des Weiteren gibt es Unterschiede bei den Sockeln und Formen der Leuchtmittel. Die Auswahl an Sockeln und Formen ist auch bei LEDs groß. Die Angaben E27 und E14 sowie GU10, GU9, GU5.3, GU4 und G4 sind hier üblich. Wichtig ist: Der Sockel der Lampe muss zur Fassung passen. Nehmen Sie am besten die alte Lampe, die ersetzt werden soll, einfach mit in den Laden – dann können Sie die Sockel vergleichen. Ebenso sollte auch die Form des Leuchtmittels zu Ihrer Lampe passen.

Von der Birnenform über eine Tropfenform bis hin zu einem Spot ist hier vieles im Handel erhältlich.

Langlebigkeit

Die Langlebigkeit eines Leuchtmittels sollte bei der Kaufentscheidung ebenfalls eine Rolle spielen. Hierzu finden Sie zwei wichtige Angaben auf der Verpackung der Lampe:

  1. Lebensdauer: das ist die Angabe, wie viele Stunden – beziehungsweise Jahre bei durchschnittlich knapp drei Stunden Betrieb pro Tag – die Lampe leuchten sollte.
  2. Schaltzyklen: das ist eine Angabe darüber, wie oft die Lampe an- und wieder ausgeschaltet werden kann.

Mindestens 50.000 Mal sollte man die Lampe an- und wieder ausschalten können. Die Lebensdauer sollte mindestens 20.000 Stunden betragen.

Dimmen

Sie wollen hin und wieder das Licht dimmen? Dann sollten Sie bei der Lampenverpackung auf ein Dimm-Symbol achten. Aber Achtung: Nicht jede dimmbare Lampe kann mit jedem beliebigen Dimmer kombiniert werden. Fragen Sie Ihren Verkaufsberater, ob die ausgewählte Lampe mit Ihrem Dimmer kompatibel ist.

Zu viele Infos auf einmal?

Dann nutzen Sie einfach den NTRI-Produktfinder und wählen Sie Schritt für Schritt die für Sie perfekte LED-Lampe aus. Hier geht’s los: www.produktfinder-energieeffizienz.de