Kennen Sie das auch? Egal, wie weit Sie die Heizung aufdrehen, ein Heizkörper wird nur lauwarm, der andere dagegen glüht? Dann sollten Sie einen hydraulischen Abgleich vornehmen. Was kompliziert klingt, ist eine einfache und kostengünstige Methode, viel Energie und Geld zu sparen. Lesen Sie hier, was bei einem hydraulischen Abgleich passiert.

Ungemütliches Phänomen, schnelle Lösung

Heizungswasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstandes. Das bedeutet: Wird die Heizung überall aufgedreht, wird der Raum in Nähe des Kessels schnell zu warm, während ein anderer noch nach Stunden zu kalt ist. Das ist nicht nur ungemütlich, sondern verschleudert auch unnötig Energie.

Infografik "So spart ein hydraulischer Abgleich Energie"

Informationen zur Infografik erhalten Sie hier.

Das Prinzip des hydraulischen Abgleichs: Ein Fachbetrieb stellt Ihr Heizsystem individuell optimal ein. Dazu ermittelt er zunächst für jeden Raum die benötigte Wärmemenge. Dabei werden die Heizkörper, die Verteilleitungen und die Eigenschaften des Gebäudes berücksichtigt. Er berechnet die notwendige Heizwassermenge und die richtige Pumpenleistung. Anschließend werden die Thermostatventile eingestellt. Jeder Heizkörper erhält die Wärme, die er benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Das dauert bei einem Einfamilienhaus nur wenige Stunden. Das Ergebnis: Die Heizkosten lassen sich um circa 10 Prozent verringern und der Wohnkomfort steigt.

30 Prozent Ihrer Kosten für den hydraulischen Abgleich bekommen Sie zurück, denn der Staat fördert diesen bei bestehenden Heizsystemen mit dem Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“.