Heizung

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Das „Heizungspaket“ unterstützt alle Hausbesitzer, die eine veraltete Öl- oder Gasheizung ohne Brennwerttechnik betreiben und nun
a) auf einen effizienten Brennwertkessel umstellen wollen oder
b) auf eine Heizung umsteigen möchten, die erneuerbare Energien nutzt.
Voraussetzung ist, dass Sie nicht nur einen neuen Heizkessel einbauen bzw. eine Solarthermieanlage nachrüsten, sondern gleichzeitig das ganze Heizsystem optimieren lassen – von den Rohrleitungen bis zu den Heizkörpern. So nutzen Sie das volle Einsparpotenzial Ihrer neuen Heizungsanlage. Und auch das Klima profitiert, da der CO2-Ausstoß Ihrer Heizung auf ein Minimum reduziert wird.

Vom „Lüftungspaket“ profitieren Sie, wenn Sie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einbauen – in Verbindung mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle (z. B. Einbau neuer Fenster oder Dämmung). Auf diese Weise können Sie Ihren Wohnkomfort steigern, Energiekosten senken und Bauschäden durch falsches Lüften verhindern.

Höhere KfW-Förderung für neue Öl- und Gasheizung und Lüftungsanlagen

Wenn Sie eine neue effiziente Öl- oder Gas-Brennwertheizung oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einbauen, dann kommt für Sie das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ in Frage.

Egal ob Heizungs- oder Lüftungspaket: Für beides erhalten Sie eine höhere Förderung als nur für Einzelmaßnahmen. Beim zinsgünstigen Kredit erhöht sich der Tilgungszuschuss auf 12,5 Prozent des Kreditbetrags (statt 7,5 Prozent), maximal 6.250 Euro.

Wählen Sie dagegen den einmaligen Zuschuss, steigt dieser auf 15 Prozent der Investitionskosten (statt 10 Prozent). Bis zu 7.500 Euro pro Wohneinheit schenkt Ihnen das BMWi!

Tipp: Für jede weitere Maßnahme, die Sie zusammen mit dem Heizungs- oder Lüftungspaket durchführen, erhalten Sie den höheren Fördersatz. Ein Beispiel: Sie nehmen das Heizungspaket in Anspruch und bauen zusätzlich neue Fenster ein. Dann erhalten Sie für alles zusammen (nicht nur für die neue Heizung) den höheren Zuschuss von 15 Prozent bzw. bei einem Kredit den höheren Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent.

Höhere Förderung bei erneuerbaren Energien durch Marktanreizprogramm (MAP)

Sie wollen effizient und besonders umweltfreundlich heizen? Dann können Sie von einer veralteten Öl- oder Gasheizung auf eine Anlage mit erneuerbaren Energien umsatteln oder Ihre Anlage mit einer Solarthermieanlage modernisieren und dabei vom „Heizungspaket“ des Markanreizprogramms (MAP) profitieren. Wenn Sie das MAP-„Heizungspaket“ nutzen, erhalten Sie einen Bonus von 20 Prozent des normalen MAP-Förderbetrags für den Einbau der neuen Heizung oder der Solarthermieanlage. Zusätzlich gibt es 600 Euro für die Optimierung des Heizungssystems.
Ein Beispiel: Für einen Pelletkessel mit Wärmespeicher erhalten Sie einen MAP-Förderbetrag von 3.500 Euro. Im Rahmen des Heizungspakets gibt es also einen Zusatzbonus von 700 Euro. Außerdem bekommen Sie einen Zuschuss von 600 Euro für die Optimierung des ganzen Heizsystems. Insgesamt erhalten Sie in diesem Beispiel also 4.800 Euro.

Wenn Sie bei Ihrer neuen Heizungsanlage auf erneuerbare Energien setzen, dann steht Ihnen die Förderung des Marktanreizprogramms (MAP) zur Verfügung.
Für kleine Anlagen – zum Beispiel in Einfamilienhäusern – erfolgt der MAP-Zuschuss über das BAFA.