Nahaufnahme einer Frau am Schreibtisch mit Notebook und Taschenrechner

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Wann haben sich die Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen für das Unternehmen amortisiert? Das ist eine wichtige Fragestellung, bei der verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt werden müssen:

  • Planungskosten
  • Investitionen in die Abwärmenutzungstechnologien, z. B. zur Vorwärmung von Verbrennungsluft oder Prozessmedien
  • Wartungs- und Betriebskosten der Anlage
  • Stromeinsparung
  • Einsparung von Betriebskosten durch Abwärmerückführung in den Produktionsprozess
  • Ggf. Erlöse durch den Verkauf von Wärme
  • Höhe der Fördermittel
    Hier kommen nicht nur Fördermittel des KfW-Programms "Energieeffizienzprogramm – Abwärme (294)" in Frage. Ein Energieberater hilft Ihnen dabei, die passenden Programme für Ihr Unternehmen zu finden. Die Kosten für eine Energieberatung sind ebenfalls förderfähig. Eine weitere Möglichkeit, die vor allem für kleine und mittlere Unternehmen interessant ist, ist das Energiespar-Contracting. Der Energiedienstleister plant, realisiert und finanziert Energieeffizienzmaßnahmen – und erhält im Gegenzug einen Teil der erzielten Energiekosteneinsparungen.

Wird von der Höhe der Kapitalrendite ausgegangen, erreichen Abwärmenutzungstechnologien in ihrer Wirtschaftlichkeit in der Regel zweistellige Werte. Standardisierte Technologien ohne hohe Investitionskosten, zum Beispiel Abgaswärmeüberträger, erreichen sogar Renditen von 50 Prozent.