Schilder

© fotolia.com/arborpulchra

40 Prozent unserer gesamten Energie verbrauchen wir im Gebäudebereich. Fast die Hälfte davon geht aufs Konto von sogenannten Nichtwohngebäuden, also zum Beispiel Fabriken und Büros, aber auch Schulen, Kitas und Krankenhäuser. Dabei machen diese Gebäude mit 1,7 von insgesamt 20 Millionen nur einen sehr geringen Teil des gesamten Bestands aus.

Schaut man sich in den Kommunen um, werden die Einsparpotenziale schnell deutlich: Schulgebäude und Kindergärten, Sporthallen und Schwimmbäder, Rathäuser, Verwaltungs- und andere öffentliche Gebäude wurden jahrzehntelang nicht saniert und verbrauchen heute entsprechend viel Energie. Abhilfe können nur energetische Sanierungen schaffen, zum Beispiel durch Dämmung von Gebäuden. Dadurch lassen sich die Energiekosten erheblich senken und die Haushalte der Kommunen entlasten.

Rückendeckung vom Bund

Wenn die Entscheidung getroffen ist, müssen die Investitionskosten gestemmt werden. Dabei unterstützt der Bund die Kommunen, kommunale Unternehmen und soziale Einrichtungen mit attraktiven Förderungen, wie den KfW-Programmen „IKK/IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren“. Ob modernes Heizsystem, energieeffiziente Beleuchtung, neue Fenster oder Fassadendämmung – der Staat gibt die nötige Rückendeckung, damit sich der Investitionsstau auflöst und wir unserem Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 einen entscheidenden Schritt näher kommen.

Erweitern Sie den Blick vom Einzelgebäude hin zum Quartier: Investitionen, z. B. in effiziente Wärmeversorgung eines ganzen Quartiers, werden im Programm „IKK/IKU – Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung“ (201/202) gefördert. Zudem stehen für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager zusätzlich attraktive Zuschüsse vom Staat bereit.