Stilisierter Baum

© photocase.com/Helgi

Solarzellen auf dem Rathaus und ein Windpark vor der Tür: Es hat sich auch in den Kommunen längst herumgesprochen, dass die erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung Vorteile bringen und Geld sparen helfen. Ganz Findige gehen noch einen Schritt weiter – und investieren auch im Bereich Heizung und Warmwasser. Sachkompetenz und gute Netzwerkarbeit helfen obendrein, um mit gezielter Modernisierung Stadt- oder Kreissäckel zu schonen.

Mit effizienten Ideen kommunale Kosten senken

Ihren Ideen für Heizung und Warmwasser sind (fast) keine Grenzen gesetzt. In veralteten Versorgungsnetzen etwa gehen bis zu 20 Prozent der Wärmeenergie verloren. Statt mit langen Zuleitungen Energie zu vergeuden, ließe sich zum Beispiel eine Schul-Turnhalle durch eine eigene Gastherme effizienter beheizen.

Insbesondere bei der Wärme- und Warmwasserversorgung von Neubaugebieten und Wohnquartieren zeichnet sich ein neuer Trend ab: effiziente Nahwärmenetze. Kleine, ländliche Gemeinden unter 1.500 Einwohnern zeigen als „Bioenergiedörfer“, wie es geht: Solarthermische Anlagen, Biomasse und Biogas versorgen alle Anwohner günstig mit Strom und Wärme. Das ist beispielhaft auch für größere Kommunen. Effiziente Wärmepumpen und genutzte Erdwärme helfen ebenfalls dabei, Kosten zu senken. Obendrein fördert das BMWi kommunale Projekte mit seinem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmebereich (MAP).