Paar sitzt am Boden vor Heizkörper

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Traditionelle Energieträger wie Öl und Gas haben zwei große Nachteile. Erstens: Sie sind endliche Rohstoffe und damit nur begrenzt verfügbar. Und zweitens: Ihre Preise schwanken stark. Umso wichtiger ist es, sparsam mit ihnen umzugehen. Das geht am besten, indem man auf ein modernes Brennwertgerät umsattelt.

Wie funktioniert ein Brennwertkessel?

Beim herkömmlichen Heizen mit Öl oder Gas „verpufft“ ein großer Teil der Energie als Abwärme durch den Schornstein. Der Clou bei modernen Brennwertkesseln: Sie nutzen die in der Abluft enthaltene Wärme und leiten sie zurück in Ihre Heizung. Damit ist ihr Wirkungsgrad deutlich besser und sie verbrauchen deutlich weniger Brennstoff als ihre Vorgänger. Weitere Vorteile: Die neuen Öl- und Gasheizungen arbeiten leise und vollkommen geruchlos. Außerdem sind sie platzsparend und lassen sich praktisch überall installieren – sowohl in einer Wohnung als auch im Mehrfamilienhaus.

Darf’s noch etwas umweltfreundlicher sein?

Wer mehr für Klima und Umwelt tun will, kann die Öl- und Brennwertkessel hervorragend mit erneuerbaren Energien kombinieren. So kann eine solarthermische Anlage den Brennwertkessel unterstützen und dessen Energiebedarf noch weiter senken. Im Sommer kann der Kessel oftmals sogar abgeschaltet werden, weil die Sonnenenergie allein ausreicht, um das Wasser zu erwärmen. Zudem lassen viele Öl-Brennwertkessel eine Beimischung von flüssiger Biomasse zu. So lässt sich bei Neubauten die zentrale Forderung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) erfüllen, nach der mindestens 15 Prozent erneuerbarer Energien zum Einsatz kommen müssen.

Alte Heizung austauschen – jetzt mit noch höherer Förderung

Sie wollen eine alte, ineffiziente Öl- oder Gasheizung ohne Brennwerttechnik austauschen und durch einen modernen Brennwertkessel ersetzen? Dann können Sie dies jetzt mit einer höheren Förderung als bisher tun: mit dem Heizungspaket im Rahmen des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“.