Infografik Effizienzhausstandards im Neubau

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Das "KfW-Effizienzhaus" als Maßstab für die Energieeffizienz eines Hauses? Die Logik dahinter ist ganz einfach: Grundlage für die Effizienzhausstufe ist ein "Referenzgebäude", das in der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 definiert ist. Ein Haus, dessen Energiebedarf genauso hoch ist wie der des Referenzgebäudes von 2009 - also 100 Prozent -, ist ein KfW-Effizienzhaus 100. Ein KfW-Effizienzhaus 85 benötigt dagegen nur 85 Prozent dieser Energie, ein KfW-Effizienzhaus 70 sogar nur 70 Prozent der Energie des Referenzgebäudes. Und es kann noch besser werden - das KfW-Effizienzhaus 55 übertrifft die Mindestanforderungen der EnEV deutlich. Also: Je niedriger die Zahl, desto energieeffizienter ist das Gebäude.

Niedrigerer Energiebedarf? Höhere Förderung!

Egal ob Sie neu bauen oder ein bestehendes Gebäude umfassend sanieren: Je niedriger die Zahl des KfW-Effizienzhauses, desto höher ist die Förderung. Heißt: Je energieeffizienter Ihr Haus wird, desto mehr Geld bekommen Sie vom Staat. Entweder direkt als Zuschuss oder über einen zinsgünstigen KfW-Kredit teilweise in Verbindung mit einem Zuschuss zur Tilgung (sogenannter Tilgungszuschuss).

Zum 1.1.2016 wurden die energetischen Anforderungen für den Neubau angepasst. Die EnEV schreibt nun vor, dass ein Neubau den alten Standard um 25 Prozent unterschreiten muss ("Effizienzhaus 75"). KfW-Effizienzhäuser 100 und 85 spielen daher nur noch in der Altbausanierung eine Rolle. Für den Neubau werden die Standards Effizienzhaus 70, 55, 40 und 40 Plus gefördert.