Mann vor seinem Haus

Besser als jedes Auto: Mein Heizungskeller

Für den Berliner Gas- und Wasserinstallateur Ralf Franzkowiak war klar: Seine nächste Heizungsanlage soll erneuerbare Energien nutzen. Beratung? Nicht nötig: Als Geschäftsführer seines eigenen Handwerksbetriebs und geprüfter Energieberater hilft er seinen Kunden, die passende Heizungsanlage zu finden. Er selbst hat sich für eine Solarthermieanlage auf dem Dach entschieden, ergänzt durch einen Warmwasserspeicher und eine Gasbrennwerttherme im Keller. Eine Kombination, die er auch vielen seiner Kunden empfiehlt: „Manche denken: ‚Das rechnet sich nicht!‘ Doch das ist nicht richtig. Wenn Sie über 20 Jahre 30 bis 40 Prozent Energie einsparen, lohnt sich das auf jeden Fall!“

Ihr Auto – mein Heizungskeller

Als „Überzeugungstäter“ wirbt er auch im Freundes- und Bekanntenkreis für das Heizen mit Erneuerbaren. Kommen Gäste zu Besuch, werden sie bei der Hausführung immer auch in den Heizungskeller geführt. „Andere zeigen ihr Auto, ich meinen Heizungskeller“, gibt Franzkowiak lachend zu und ergänzt: „Über den hohen Warmwasserverbrauch meiner beiden Töchter muss ich mir jetzt auch keine Gedanken mehr machen.“ Kein Wunder: Den ganzen Sommer über heizt die Sonne das Dusch- und Badewasser völlig kostenlos auf.

Entscheidende Investition

Die Förderung durch das Marktanreizprogramm (MAP) war für den Berliner nicht der einzige Entscheidungsgrund:
„Für das Heizen mit Erneuerbaren habe ich mich aus Überzeugung entschieden. Die Förderung hat mir geholfen, die Investitionskosten zu senken.“
Der Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) war schnell gestellt, das Geld ließ nicht lange auf sich warten. Die Anlage, die er natürlich selbst installiert hat, läuft nun bereits seit zwei Jahren zu seiner vollen Zufriedenheit:
„Ich würde es sofort wieder machen“.

„Für das Heizen mit Erneuerbaren habe ich mich aus Überzeugung entschieden. Die Förderung hat mir geholfen, die Investitionskosten zu senken.“ – Ralf Franzkowiak 

Fakten zum Projekt

  • Heizungsaustausch
  • Größe: 110 Quadratmeter
  • Baujahr: 1997
  • Sanierungsjahr: 2013
  • Förderprogramm: Marktanreizprogramm (MAP)
  • Fördersumme: 1.580 Euro