Blick in die Waschmaschine

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Waschmaschinen verrichten in zahlreichen Haushalten eine Arbeit, die sonst sehr zeitaufwändig wäre. Auch für das Trocknen steht in vielen Haushalten eine Maschine. Ebenso Geräte, die beides vereinen, die so genannten Waschtrockner. Jede Gerätegruppe verfügt über ein eigenes Energielabel mit speziellen Angaben. So erreichen gute Waschmaschinen Energieeffizienzklasse A+++. Neugeräte haben mindestens A+, allerdings nur, wenn die Maschine mehr als vier Kilogramm fasst. Bei den kleinen Geräten sind auch andere Energieeffizienzklassen erlaubt. Grundsätzlich gilt hier: Je besser die Effizienzklasse desto besser für Umwelt und Verbraucher.

Nicht nur am Strom sondern auch an Wasser sparen

Es zahlt sich aus, wenn Sie bei der Neuanschaffung einer Waschmaschine auf die Energieeffizienzklasse und den Jahresenergieverbrauch achten. Das Energielabel gibt aber zum Beispiel auch die Schleuderwirkungsklasse an. Das bedeutet: Je besser die Wäsche geschleudert wird, desto kürzer hängt sie danach auf der Leine beziehungsweise desto kürzer und energiesparender läuft der Trockner. Außerdem ist unter dem Aspekt des Sparens nicht nur der Jahresenergieverbrauch wichtig, sondern auch die Menge des benötigten Wassers. Beides ist auf dem Label für 220 Waschzyklen pro Jahr angegeben, das entspricht ungefähr vier Waschgängen pro Woche. Hier sollten Sie als Verbraucherin oder Verbraucher selbst ausrechnen, wie oft die Maschine bei Ihnen tatsächlich im Einsatz ist und dann die zu erwartenden Kosten für Strom und Wasser bestimmen.

Auch niedrige Temperaturen sparen Geld und Strom

Wichtig ist auch, die Waschmaschine richtig zu befüllen, denn besonders effizient arbeitet sie, wenn sie voll beladen ist. Singles und Paare kommen daher mit kleineren Geräten aus als Familien. Für normal verschmutzte Buntwäsche genügen 30, für weiße Wäsche 40 Grad. Das 40 Grad Programm spart im Vergleich zum 60 Grad Programm um die 45 Prozent des Stroms! Nutzen Sie vor allem Energiesparprogramme; diese waschen zwar länger, sparen aber am meisten Strom und Geld ein.

So trocknet die Wäsche besonders effizient

Während der Wäschetrockner gewaschene Wäsche trocknet, übernimmt der Waschtrockner beide Vorgänge in einem. Bei Wäschetrocknern ist aktuell A+++ die beste Energieeffizienzklasse für Neugeräte, die schlechteste ist je nach verwendeter Technik B oder C. Ein Gerät der Klasse A+++ spart gegenüber Klasse B rund 70 Prozent des Stroms. Die Einsparung von einem A+++- gegenüber einem B-Gerät (bei 8 kg) beträgt um die 100 Euro pro Jahr an Stromkosten. Bei Waschtrocknern ist A die beste, G die schlechteste Energieeffizienzklasse. Waschtrockner, die heutzutage neu gekauft werden, haben aber die Klassen B und besser. Mindestanforderungen für Neugeräte bei Waschtrocknern existieren nicht. Neue Geräte sollten „feuchtegesteuert“ sein, das bedeutet, dass die Wäsche nur bis zu einer gewünschten Restfeuchte getrocknet werden kann.