Zwei Kinder schauen in den Geschirrspüler

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Moderne Spülmaschinen sparen nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. Während Sie für zwölf Maßgedecke – die Standardeinheit für den Vergleich von Spülleistungen – bei einer modernen Maschine im Durchschnitt nur noch 10 Liter Wasser und 1 Kilowattstunde Strom verbrauchen , brauchen Sie beim Handspülen im Schnitt doppelt so viel Wasser und etwa 40% mehr Strom. Gleichzeitig benötigt eine Spülmaschine umso weniger Strom, je weniger Wasser sie braucht. Denn der Strom wird größtenteils dazu benötigt, das Wasser zu erhitzen.

Warmwasserversorgung – ein Direktanschluss spart Strom

Besonders sparsam sind Maschinen, die direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden – sofern die Warmwassererzeugung nicht elektrisch und nicht allzu weit entfernt von der Spülmaschine erfolgt. Spülmaschinen, die Sie heute im Handel kaufen, haben mindestens die Energieeffizienzklasse A+. Mit einer Maschine der Klasse A+++ sparen Sie rund 20 Prozent Strom im Vergleich zur Klasse A+. Das Energielabel führt neben dem Strom- auch den Wasserverbrauch auf. Als Standard sind 280 Spülzyklen pro Jahr vorgegeben, das entspricht etwa fünf Zyklen pro Woche.

Kleine Haushalte – kleine Maschinen

Als Single sollten Sie sich genau informieren, wenn Sie über den Kauf einer Spülmaschine nachdenken. Da in kleinen Haushalten vergleichsweise wenig schmutziges Geschirr anfällt, sollten Sie bei einer Neuanschaffung auf die richtige Dimension des Gerätes achten. Denn ist die Maschine oft nur halb gefüllt, verbraucht sie mehr Strom und Wasser als eigentlich nötig. Durch eine kleine Spülmaschine können Sie also bares Geld sparen. Diese benötigt zwar im Durchschnitt mehr Wasser und Strom pro Ladung, weist im Vergleich aber immer noch eine bessere Energieeffizienz auf, wenn sie voll beladen ist, als nur zum Teil gefüllte große Geräte. Denken Sie also daran, auch Ihre kleine Maschine immer gut zu befüllen.

Verstopfung vorbeugen – hin und wieder heiß spülen

Moderne Spülmaschinen bieten verschiedene Programme an, darunter auch ein energiesparendes Programm. Tatsächlich sparen diese Einstellungen Strom, weil sie mit niedrigen Temperaturen arbeiten. Aber Vorsicht: Wird Fett aufgrund der niedrigeren Temperaturen nicht richtig abtransportiert, kann es die Maschine verstopfen. Die Reparaturkosten sind dann oft hoch. Zwar wird das Problem umgangen, wenn man Geschirr und Töpfe vorspült. Das erhöht aber wiederum den Wasserverbrauch und mindert die Energieeffizienz des Spülprozesses. Daher sollte zumindest ab und an mit höchster Temperatur gespült werden. Dann wird das Fett besser abtransportiert.