Glühbirnen

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Glühlampen, LEDs, Halogen- und Kompaktleuchtstofflampen – umgangssprachlich oft „Energiesparlampen“ genannt. Das Angebot ist groß und es ist für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht immer leicht, sich zurechtzufinden. Das Energielabel hilft Ihnen dabei, das sparsamste Leuchtmittel auszuwählen.

Herkömmliche Glühlampen schaffen es bestenfalls auf Energieeffizienzklasse D. LED-Lampen erreichen dagegen die Energieeffizienzklasse A oder besser, Halogenglühlampen C oder D. Im September 2016 verschwanden auch die Hochvolt-Halogenlampen (GU10-Fassung) aus den Regalen, 2018 folgen Halogenlampen in Birnenform und mit Standardsockel. Der Dschungel lichtet sich also in Zukunft: Der Lampenmarkt konzentriert sich künftig vor allem auf zwei Produkte, nämlich auf LEDs und Kompaktleuchtstofflampen. Das macht Ihnen die Auswahl deutlich leichter.

Teuer im Einkauf, günstig im Verbrauch – LEDs

LEDs und Energiesparlampen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, was sich auf Ihrer Stromrechnung bemerkbar macht. LEDs kosten zwar mehr in der Anschaffung, dank des viel geringeren Energieverbrauches macht sich die Investition aber schon nach etwa einem Jahr bezahlt. Außerdem können sie wesentlich länger brennen als Kompaktleuchtstofflampen. Diese enthalten zudem Quecksilber, das im Falle eines Bruches in die Umgebung gelangen kann. Zumindest im Kinderzimmer sollten Eltern auf diese Lampen daher besser verzichten.

Warmes Licht mit der richtigen Lampe

LEDs (Light Emitting Diode = Leuchtdioden) benötigen nur sehr wenig Strom, teilweise nicht mal ein Zehntel, um die gleiche Helligkeit wie eine herkömmliche Glühlampe zu erreichen. Die Helligkeit wird in Lumen angegeben. Je höher der Lumen-Wert ist, desto heller ist die Lampe. Sie finden aber auf der Packung in der Regel auch die Watt-Angaben einer vergleichbar hellen Standardglühlampe. Achten Sie außerdem darauf, dass die Leuchtmittel das richtige Licht abgeben – nicht alle erzeugen eine gemütliche Atmosphäre. Manche eignen sich eher für eine Arbeitsumgebung. Die Lichtfarbe wird in Kelvin gemessen. Je mehr Kelvin, desto kälter wirkt das Licht. Im Wohnzimmer passen z. B. etwa 2.700, im Arbeitszimmer etwa 4.000 Kelvin.

Bevor Sie zum Baumarkt oder zum Fachhandel gehen, überprüfen Sie, welche Fassung Ihre Lampe haben muss. Häufig sind es die Sockel E27 und E14 mit Drehgewinde. Strahler und Halogenlampen haben oft Stecksockel.

Egal für was Sie sich letztlich entscheiden: Achten Sie beim Kauf Ihres Leuchtmittels neben der Energieeffizienzklasse auf die Helligkeit, die Lichtfarbe und die Fassung. Dann steht der für Ihre Bedürfnisse passenden Lampe nichts mehr im Weg. Inzwischen gibt es sogar dimmbare LEDs, für die allerdings ein geeigneter Dimmer notwendig ist. Und wenn Sie noch mehr Energie und Geld sparen wollen, hier ein paar Tipps.

Mit praktischen Tipps noch mehr Strom sparen

Bei Leuchten, die das Licht so reflektieren, dass es nur in einer bestimmten Richtung hell wird, hilft es, die Reflektoren von Zeit zu Zeit von Staub zu befreien. Und natürlich gilt: Licht aus, wenn sich in einem Raum für längere Zeit niemand aufhält.