Sonnenkollektoren zum Thema Energieeffizienz

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Der heute im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellte Bericht Energy Efficiency 2017 (PDF, 4MB) der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt zu dem Ergebnis, dass es vor allem weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdanken ist, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind.

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, sagte anlässlich der Vorstellung des Berichts zum Energy Efficiency Market Report 2017: „Am saubersten ist die Energie, die gar nicht verbraucht wird. Deshalb muss die Energieeffizienz weiter gesteigert und der Energieverbrauch dadurch reduziert werden. Das vermindert Treibhausgasemissionen, verbessert die Versorgungssicherheit und kommt ganz konkret privaten Haushalten zugute, die laut IEA in Deutschland dadurch durchschnittlich fast 500 Euro pro Kopf an Energiekosten pro Jahr sparen können.“

Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA) stellte den Bericht, in dem die IEA globale Fortschritte bei der Steigerung der Energieeffizienz analysiert, vor. Es seien in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Steigerung der globalen Energieeffizienz erzielt worden, jedoch bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen. „Dieser Nutzen, von dem wir alle profitieren, wurde insbesondere durch standardsetzende Instrumente ermöglicht. Wir beobachten jedoch seit dem Jahr 2016 eine Verlangsamung bei der Implementierung neuer Maßnahmen. Es ist von großer Bedeutung, dass Regierungen zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz des gesamten Energieverbrauchs ergreifen“, so Birol.

Der Bericht der IEA ist Energy Efficiency 2017 (PDF, 4MB) abrufbar.