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Energieeffizienz steigern mit Förderung von Heizungen mit Brennstoffzelle Zukunftsweisende Heiztechnik

Einleitung

Brennstoffzellen-Heizungen sind in der Praxis angekommen und erhalten jetzt Förderung über einen Grundbetrag sowie einen weiteren leistungsabhängigen Betrag.

Hocheffiziente KWK für Ihre Heizung

Auch wenn ihre Markteinführung hierzulande noch am Anfang steht, sind die innovativen und hocheffizienten Heizungen mit Brennstoffzelle ein wichtiger Baustein für die Förderung der Energieeffizienz. Verglichen mit normalen Öl- oder Gas-Heizsystemen oder mit konventionellen KWK-nutzenden Heizungen haben sie einen deutlich höheren Wirkungsgrad.

Brennstoffzellen-Heizungen kombinieren die Strom- und die Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung, KWK) – damit fördern sie in hohem Maße die Energieeffizienz. Der eingesetzte Brennstoff, in der Regel Erd- oder Biogas, wird elektrochemisch direkt in Strom umgewandelt, die Wärme, die dabei entsteht, zum Heizen und gleichzeitig zur Warmwasserbereitung genutzt.

Anreize für die Einführung der zukunftsweisenden Brennstoffzellen-Technologien zur Wärme- und Stromversorgung von Wohngebäuden schafft das KfW-Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“. Die Förderung von Brennstoffzellen-KWK ergänzt die bestehenden KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren.

Wer wird gefördert?

Private Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen in Wohneigentümergemeinschaften können einen Antrag auf Förderung einer KWK-nutzenden Heizung mit Brennstoffzellen stellen.

Was wird gefördert?

Die Förderung umfasst den Einbau von stationären Brennstoffzellen-Heizungen mit einer Leistung von 0,25 kW bis 5 kW. Dabei muss die Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden sein. Ob der Einbau im Rahmen eines Neubaus oder einer energetischen Sanierung durchgeführt wird, spielt keine Rolle.

Wie viel Geld gibt es?

Die Förderung der Energieeffizienz-Maßnahme erfolgt über reine Investitionszuschüsse mit bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten – maximal 28.200 Euro pro Brennstoffzelle. Es gibt einen Grundbetrag von 5.700 Euro. Dieser wird ergänzt durch einen leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung.

Antragsverfahren zur Förderung von Heizungen mit Brennstoffzellen

Das Förderprogramm wird durch die KfW administriert. Für die Antragstellung ist ein Energieeffizienz-Experte aus der „Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ einzubinden. Weitere Informationen zum Antragsverfahren zur Förderung von Heizungen mit Brennstoffzellen bekommen Sie hier.

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