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Gebäude in Kommunen

Durch erneuerbare Energien in Kommunen Wärme erzeugen – umstellen und attraktive Förderung sichern Unterstützung für energieeffiziente Kommunen

Einleitung

Von Solarthermie, Wärmepumpe oder Biomasseanlagen bis zum Nahwärmenetz: Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) Wärme aus erneuerbaren Energien unterstützt das BMWi die Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien in Kommunen. Umstellen lohnt sich!

Investitionen in Anlagen für erneuerbare Wärme und in Wärmenetze: energieeffiziente Kommunen

Investieren Kommunen jetzt in eine Erneuerbare-Energien-Anlage für Wärme oder Kälte mit mehr als 100 kW Nennleistung, können Sie dafür im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) Wärme aus Erneuerbaren Energien des BMWi eine Förderung erhalten. Das MAP wird für das BMWi von der KfW umgesetzt durch das Programm „Erneuerbare Energien – Premium“; dort stehen zinsverbilligte Förderdarlehen mit Tilgungszuschüssen zur Verfügung. Auch die Errichtung und Erweiterung von Wärmenetzen und großen Wärmespeichern wird gefördert, wenn diese aus erneuerbaren Energien gespeist werden, sowie Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas. Antragsberechtigt sind neben Kommunen z.B. auch kommunale Gebietskörperschaften, gemeinnützige Einrichtungen und Contracting-Geber (Investoren). Die Laufzeit des Darlehens können Sie variabel auf bis zu 20 Jahre festlegen für bis zu 10 Mio. Euro. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite der KfW hier.

Für große Anlagen zur Wärme-/Kälteerzeugung: KfW-Darlehen mit Tilgungszuschuss

Beim Umstieg auf erneuerbare Energien profitieren Kommunen von einem attraktiven Tilgungszuschuss: Bei Solarkollektoranlagen müssen Sie mindestens 30 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten nicht zurückzahlen; bei Wärmepumpen und Biomasseanlagen beträgt der Tilgungszuschuss bis zu 50.000 Euro je Einzelanlage, bei besonders innovativen Anlagen sogar bis zu 100.000 Euro.

Extra-Plus: Werden besonders ineffizienter Heizungsanlagen ausgetauscht gewährt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im Rahmen des sog. „Heizungspakets“ den energieeffizienten Kommunen nochmals einen um 20 Prozent erhöhten Tilgungszuschuss aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) .

Investitionszuschüsse für kleine Anlagen

Bei der Planung kleinerer Anlagen, die erneuerbaren Energien nutzen (bei Biomasseanlagen oder Wärmepumpen z. B. bis zu 100 kW Nennleistung), können Kommunen einen Investitionszuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Mehr erfahren Sie hier.

Investitionen in Wärmenetze: Versorgung mit Nahwärme

Insbesondere für Kommunen interessant ist die Förderung für den Aus- oder Neubau von Nahwärmenetzen. Voraussetzung für eine MAP-Förderung ist, dass die in den Kommunen verteilte Wärme zu einem bestimmten Anteil aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Die Höhe des Mindestanteils variiert und hängt zum Beispiel auch davon ab, ob Bestandsgebäude oder Neubauten über das Wärmenetz versorgt werden. Gefördert werden sowohl die zentralen Wärmeerzeuger, als auch die Leitungen des Wärmenetzes sowie die jeweiligen Hausübergabestationen. Die Förderung der Leitungen erfolgt dabei in Form eines Tilgungszuschusses von bis zu 60 Euro pro Meter, für jede einzelne Hausübergabestation werden bis zu 1.800 Euro Zuschuss gewährt. Ausführliche Informationen zur Förderung von Nahwärmenetzen im Rahmen des MAP erhalten Kommunen bei der KfW.

Extra-Plus: Werden besonders ineffiziente Heizungsanlagen in den angeschlossenen Gebäuden durch das Wärmenetz ersetzt, gewährt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im Rahmen des sog. „Heizungspakets“ den energieeffizienten Kommunen nochmals einen um 20 Prozent erhöhten Tilgungszuschuss aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE).

Hochinnovative Niedertemperaturwärmenetze der vierten Generation fördert das BMWi seit Juli 2017 zudem mit besonders hohen Fördersätzen im Rahmen der Förderbekanntmachung „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“. Weitere Informationen dazu erhalten Kommunen beim BAFA.

Antrag stellen: So geht’s

Die BMWi-Förderung in Form eines Tilgungszuschusses zu einem zinsverbilligten Darlehen erfolgt über die KfW. Den Antrag müssen Sie bereits vor Beginn des Vorhabens stellen. Kommunen wenden sich für eine Förderung direkt an die KfW.

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Gesetze und Verordnungen

  • Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP-Richtlinien) mehr

  • Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien mehr

  • Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) mehr

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