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Energietechnik

Strom- und Wärme sparen im laufenden Betrieb – von Förderung profitieren! Energiesparen durch energieeffiziente Prozesstechnik

Einleitung

In Unternehmen verstecken sich viele heimliche Energiefresser. Wer in energieeffiziente Prozesstechnik investiert, kann langfristig Kosten reduzieren. Im Mittelpunkt der Förderung für diese Form des Energiesparens steht ein zinsgünstiger Kredit aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse (292, 293)“.

Voraussetzung für die Förderung: Die Investitionsmaßnahmen in energieeffiziente Prozesstechnik müssen mindestens zehn Prozent Energie einsparen. Sind es mindestens dreißig Prozent, fördert der Staat das Energiesparen mit besonders günstigen Konditionen.

Strom sparen kann jeder Betrieb: Wer wird gefördert?

Strom oder Wärme sparen durch energieeffiziente Prozesstechnik lohnt sich für viele Betriebe. Anträge stellen können alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden. Auch Freiberufler wie Ärzte oder Architekten können den KfW-Kredit für ihre „Effizienzoffensive“ nutzen. Aber auch Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-) Dienstleistungen für Dritte erbringen, können den Kredit in Anspruch nehmen.

Energieeffizienz und Prozesstechnik: Was wird gefördert?

Das BMWi fördert im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse (292, 293)“ energieeffiziente Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Maschinen, Anlagen und Prozesstechnik
  • Druckluft, Vakuum und Absaugtechnik
  • Elektrische Antriebe und Pumpen
  • Prozesskälte und Prozesswärme
  • Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung für Produktionsprozesse
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Wie wird energieeffiziente Prozesstechnik gefördert?

Die BMWi-Förderung zum Energiesparen erfolgt in Form eines zinsverbilligten Darlehens über die KfW. Den Antrag müssen Sie bereits vor Beginn des Vorhabens bei Ihrem Kreditinstitut stellen. Ihre Bank reicht den Antrag bei der KfW ein. Sobald das Ergebnis der Kreditprüfung vorliegt, können Sie den Kreditvertrag mit Ihrer Bank abschließen.

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Gesetze und Verordnungen

  • De-minimis-Verordnung (Nr. 1407/2013/EU) mehr

  • Verordnung (EU) Nr. 651/2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union) mehr

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