Navigation

Energietechnik

Energiesparen durch Abwärmenutzung

Einleitung

Energie als teures Abfallprodukt? In Zeiten des Klimaschutzes undenkbar! Sie möchten in Ihrem Betrieb mit einer modernen Abwärmelösung hohe Energiekosten einsparen? Das BMWi unterstützt Unternehmen mit lukrativen Zuschüssen und zinsgünstigen KfW-Krediten. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

In der Produktion geht es heiß her: Zum Trocknen, Schmelzen und sogar zum Kühlen von Produkten wird jede Menge Wärme benötigt. Rund drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs der Industrie gehen auf ihr Konto. Ein Großteil davon verpufft jedoch ungenutzt in Form von Abwärme. Einen erheblichen Teil der zuvor eingesetzten Strom- und Brennstoffenergie können Unternehmen durch die Nutzung dieser Abwärme wiedergewinnen – und hohe Energiekosten einsparen. Mit dem neuen "Energieeffizienzprogramm – Abwärme (294)" der KfW unterstützt sie das BMWi bei der Modernisierung, der Erweiterung oder dem Neubau von Anlagen zur besseren Nutzung von Abwärme. Das neue Förderprogramm bietet Unternehmen aller Größen und Branchen zinsverbilligte Kredite sowie Tilgungszuschüsse bei der KfW an.

Wie viel Geld gibt es?

Unternehmen, die ungenutzte Abwärme effizient verwerten, profitieren jetzt von zinsgünstigen KfW-Krediten, pro Vorhaben in der Regel bis maximal 25 Millionen Euro.

Ihr Zusatzplus: Haben Sie die geförderte Maßnahme durchgeführt, müssen Sie nicht den gesamten Kredit zurückzahlen. Das BMWi erlässt Ihnen bis zu 30 Prozent Ihrer Kreditsumme. KMU erhalten bis zu 40 Prozent.

Auch mit effizienten Lösungen außerhalb Ihres Betriebes können Sie punkten. Insbesondere dann, wenn Sie Abwärme in Wärmenetze einspeisen. Verbindungsleitungen, die zur Einspeisung in bestehende Wärmenetze nötig sind, werden mit bis zu 40 Prozent gefördert. KMU können auch hier mit einem Extrabonus rechnen.

Was wird gefördert?

Das BMWi fördert die innerbetriebliche Nutzung von Abwärme zum Beispiel in Form

  • der Rückführung in den Produktionsprozess
  • der Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien
  • der Verwendung für Heizzwecke außerhalb des Gebäudes, in dem die Wärme anfällt
  • der Verstromung von Abwärme.

Gefördert wird die Verwertung der ungenutzten Wärmeenergie auch außerhalb des eigenen Betriebes – zum Beispiel für Verbindungsleitungen, um die Abwärme in Wärmenetze einzuspeisen.

Expertenbegleitung von Beginn an

Wichtig: Ihren Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank oder einem Kreditinstitut Ihrer Wahl. Zur Antragsstellung müssen Sie ein Abwärmekonzept einreichen, das Sie mit einem unabhängigen Energieberater entwickelt haben. Sofern Ihr Unternehmen über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem verfügt, kann das Konzept unternehmensintern erstellt werden. Qualifizierte Energieberater finden Sie im anschließenden Suchfeld anhand Ihrer Postleitzahl.

Das BMWi fördert die Erstellung des Abwärmekonzepts sowie eine professionelle Unterstützung durch einen externen Sachverständigen über die gesamte Projektlaufzeit.

Riesig sparen – gerade als kleines oder mittleres Unternehmen.

Holen Sie sich den Rat, den Sie brauchen: hier finden Sie einen unabhängigen Energieberater.

Berater vor Ort suchen
Haus mit Lupe

Beraten lassen

Der Berater kommt in Ihr Unternehmen und nimmt Ihre Energiebilanz genau unter die Lupe.

Glühbirne

Konzept erhalten

Sie erhalten Vorschläge für energieeffiziente Maßnahmen mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Sparschwein

Weniger zahlen

Der Energieberater hilft beim Antrag – 80 % der Beratungskosten werden erstattet.

Gesetze und Verordnungen

  • Gesetz: Richtlinie zur Förderung von Abwärmevermeidung und Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen

Das könnte Sie auch interessieren

Symbol: Telefonberatung Hotline 0800 - 0115 000