Navigation

Energietechnik

Eiskalt gegen CO2-Ausstoß: Förderung von Kälte- und Klimaanlagen

Einleitung

Sie planen im Betrieb eine neue Klimaanlage oder wollen eine bestehende Klimaanlage energieeffizienter machen? Dann nehmen Sie doch Fördergelder für Beratung und Durchführung in Anspruch. Jetzt auch für Kommunen!

Kälte- und Klimaanlagen beeinflussen unsere Atmosphäre. Energieverbrauch, Kühlmittel und Technik entscheiden mit über den Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel. Daher unterstützt das Bundesumweltministerium Ihre Maßnahmen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Es bezuschusst Beratungsleistungen und Investitionsmaßnahmen. Bei der Beratung wird zwischen IST-Gutachten zur Energieeffizienz bestehender Kälte- und Klimaanlagen und PLAN-Gutachten für neue Anlagen unterschieden. Beide Gutachten sollten Sie durch zugelassene Sachverständige erstellen lassen.

Für Investitionen in Kälte- und Klimaanlagen gibt es eine umfangreiche Basisförderung. Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme aus Kälteanlagen werden in einer Bonusförderung besonders berücksichtigt.
Details zum aktuellen Förderprogramm finden Sie auf der Website des beim Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sowie auf der Internetseite der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen. Doch gute Nachrichten gibt es auch für Kommunen: Seit dem 1. Oktober 2015 können auch Städte und Landkreise, kommunale Gebietskörperschaften, ebenso Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen Förderanträge) stellen. Zur Antragsstellung für Unternehmen und Kommunen geht´s hier.

Wie viel Geld gibt es?

Für die Erstellung von Gutachten bekommen Sie 80 Prozent Zuschuss, maximal 1.000 Euro. Die Höhe der Förderung richtet sich danach, welchen Energiestandard Sie erzielen möchten. Eine Basisförderung beträgt bis zu 20 Prozent für die Sanierung einer bestehenden Anlage. Planen Sie eine neue Anlage, können Sie sogar mit bis zu 25 Prozent Zuschuss rechnen. Maximal warten hier 100.000 Euro auf Sie. Die Bonusförderung berücksichtigt zusätzlich die Nutzung von Abwärme aus Kälteanlagen. Hier gibt es 15 Prozent für Wärmeübertrager bzw. 20 Prozent für Wärmepumpen – maximal winken 50.000 Euro.

Eine detaillierte Übersicht zur Höhe der Förderbeträge finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wer antragsberechtigt ist, erfahren Sie hier. Als Antragstellerin oder Antragsteller sollten Sie Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks sein, auf dem sich die betreffende Kälte- oder Klimaanlage befindet.

  • Kompakte Informationen zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen finden Sie im handlichen Flyer.

  • Zur Antragsstellung können Sie auch ein Unternehmen beauftragen, das auf Energiedienstleistung, das sogenannte Energiespar-Contracting, spezialisiert ist.

  • Zwei Seiten schließen einen Vertrag, um mehr Energie einzusparen: von diesem Vertrag profitieren beide – denn beide gewinnen. Wieso lohnt sich „Energiespar-Contracting“ gerade für Kommunen und Unternehmen? Erfahren Sie mehr!

  • Das BMWi fördert Beratungen zum „Energiespar-Contracting“. Erfahren Sie, welche Zuschüsse und Angebote Sie in Anspruch nehmen können!

  • Sie möchten Abwärme in Ihrem Betrieb besser nutzen? Das BMWi unterstützt Sie mit lukrativen Zuschüssen! Informationen zur Förderung finden Sie hier.

Gesetze und Verordnungen

  • Gesetz: Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kälte-Richtlinie)

Symbol: Telefonberatung Hotline 0800 - 0115 000