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Umstieg auf erneuerbare Energien im Haushalt – erneuerbar heizen und attraktive Förderung kassieren Das Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien

Einleitung

Starten Sie jetzt Ihre Energiewende: Gehen Sie den Umstieg auf eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien an! Ihr Haushalt kann dabei doppelt profitieren – von sinkenden Heizkosten und durch hohe Zuschüsse, mit denen Sie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) unterstützt.

Erneuerbare Energien im Haushalt: Zuschüsse für Solarthermie, feste Biomasse, Wärmepumpen

Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich für Ihren Haushalt durch Zuschüsse des BMWi, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) ausgezahlt werden:

  • Für eine Solarthermieanlage, die nicht nur Warmwasser bereitstellt, sondern auch die Heizung unterstützt, bekommen Sie mindestens 2.000 Euro Förderung.
  • Für eine Biomasseanlage, zum Beispiel einen Pelletkessel mit Wärmespeicher, erhalten Sie mindestens 3.500 Euro.
  • Und mit mindestens 4.500 Euro wird der Einbau einer Wärmepumpe mit Erdsonde gefördert.

Profitieren Sie zudem vom „Kombinationsbonus“: Nutzen Sie zukünftig mehrere dieser Technologien gleichzeitig, kriegen Sie allein für diese Kombination nochmal 500 Euro obendrauf.

Sonderfall: Innovationsförderung

Für ganz besonders effiziente, hochmoderne Anlagen erhalten Sie auch ganz besonders hohe Zuschüsse – der Mindestförderbetrag steigt dann noch einmal um 50 Prozent, bei einem Solarkollektor beispielsweise von 3.500 auf 5.250 Euro. Es sind sogar besonders innovative Neubauvorhaben förderfähig.

Weitere Boni für den Heizungstausch: der „Optimierungsbonus“ und das „Heizungspaket“

Optimieren Sie gleich beim Einbau ihrer neuen erneuerbaren Heizung auch Ihr Heizsystem, z.B. durch den Einbau moderner Niedertemperaturheizkörper und Dämmung der Heizungsrohre, oder müssen sie erst noch Voraussetzungen für den Einbau schaffen, z.B. durch Ausbau und Entsorgung der Altheizung, können Sie dafür noch eine Zusatzförderung als „Optimierungsbonus“ erhalten von 10% der dafür anfallenden Kosten. Diese Zusatzförderung darf zwar 50% der Basisförderung für Ihre neue Heizung nicht überschreiten, bei der Erdwärmepumpe sind das aber bereits nochmals bis zu 2.250 Euro zusätzlich!

Noch mehr Förderung sichern Sie sich durch das „Heizungspaket“, das Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) ist: Ersetzen Sie eine veraltete Öl- oder Gasheizung ohne Brennwerttechnik durch eine moderne Heizung, die erneuerbare Energien nutzt, und kombinieren Sie das mit einer gleichzeitigen Überprüfung und Optimierung Ihres gesamten Heizungssystems, dann erhalten Sie häufig eine noch höhere Förderung. Denn die Förderung für ihre neue Heizung kann sich dann pauschal um 20% erhöhen. Für die Optimierung erhalten Sie zudem pauschal 600 Euro als Investitionszuschuss. Ein Rechenbeispiel: Für eine Wärmepumpe mit Erdsonde gibt es bis zu 1.500 Euro Fördergeld aus dem „Heizungspaket“ extra. Alles in allem können Sie dann für die Wärmepumpe mit Erdsonde und die Optimierung ihrer Heizungsanlage also bis zu 8.750 Euro Zuschuss vom Staat erhalten!

Hinweis: Die beiden Bonus-Pakete können nicht beide gleichzeitig genutzt werden.

Nach einigen Jahren ist es sinnvoll, die gesamte Heizungsanlage überprüfen und die Einstellungen optimieren zu lassen. Zum Beispiel durch das Nachstellen der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung. Liegt die Inbetriebnahme ihrer MAP-geförderten Heizung mehr als 3 Jahre zurück, können Sie für diese nachträgliche Optimierung nochmals einen Zuschuss von bis zu 200 Euro erhalten.

Der erste Schritt für energieeffizientes Sanieren mit erneuerbaren Energien: eine gute Beratung

Das Marktanreizprogramm (MAP) bietet Ihnen eine Vielzahl an Förderangeboten. Am besten, Sie lassen sich von Anfang an von einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten beraten und nutzen dabei die vom BMWi geförderte „Vor-Ort-Beratung“.

Wichtig: Das BAFA stellt das MAP-Antragsverfahren ab 1. Januar 2018 um!
Bislang konnte eine MAP-Förderung von Privaten erst nachträglich, also nach Inbetriebnahme der Heizung, beantragt werden. Zukünftig erhalten Sie mehr Planungssicherheit durch eine Antragstellung vor Erwerb der Heizung und Auftragsvergabe zum Einbau der Heizung durch einen Installateur; die Auszahlung erfolgt dann nach Inbetriebnahme.

Eine Übergangsregelung gilt für Antragsteller, die ihre Heizungsanlage noch im Jahr 2017 in Betrieb genommen haben: Diese können die MAP-Förderung für ihre Anlage auch im Jahr 2018 noch nachträglich beantragen, wenn sie die Frist von neun Monaten nach der Inbetriebnahme einhalten. Weitere Informationen zur Umstellung des Antragsverfahrens erhalten Sie beim BAFA unter der Durchwahl 06196 / 908 -2156 oder -2721 (Referat MAP).

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  • Antragsformulare sowie umfassende Informationen zur MAP-Förderung erhalten Sie beim BAFA unter www.heizen-mit-erneuerbaren-energien.de.
    Dort erfahren Sie auch, welche Heizungen (Hersteller und Modellbezeichnungen) die Mindestanforderungen erfüllen und daher gefördert werden:
    Hier geht’s zum Förderantrag für eine thermische Solaranlage für Privatpersonen.
    • Den Antrag auf Förderung einer Biomasseanlage für Privatpersonen finden Sie hier.
    • Den Förderantrag für eine Wärmepumpe für Privatpersonen finden Sie hier.

  • Ausführliche Infos inklusive Fallbeispielen, etwa zu Erneuerbaren Energien im Haushalt: unsere Broschüre „Bringen Sie Ihr Haus in Bestform“.

  • Wenn Sie bei Ihrer Heizung den Umstieg auf Erneuerbare Energien vollziehen, aber nicht alles sofort finanzieren können oder wollen: Nutzen Sie den KfW-„Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit 167“!

  • Für den Umstieg auf größere Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, und für Wärmenetze (meist von Unternehmen und Kommunen genutzt) wird das MAP für das BMWi von der KfW umgesetzt. Im Rahmen des KfW-Programms „Erneuerbare Energien Premium“ stehen dort zinsgünstige Förderdarlehen mit attraktiven Tilgungszuschüssen des BMWi zur Verfügung.

  • Weitere Sanierungsmaßnahmen wie Dämmen, Fenstertausch oder Lüftung werden aus dem von der KfW für das BMWi durchgeführten Programm „Energieeffizient Sanieren“ mit einem Investitionszuschuss oder zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss unterstützt.

  • Auf der Effizienzhaus-Datenbank der Deutschen Energieagentur (dena) finden Sie über 1.000 positive Beispiele und wertvolle Tipps.

Umstieg auf erneuerbare Energien: Gesetze und Verordnungen

  • Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP-Richtlinien) mehr

  • Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien mehr

  • Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) mehr

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