Elektrofahrzeuge haben teilweise deutlich geringere Betriebskosten als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren – neben den Kraftstoffkosten teilweise auch in der Wartung. Trotz  ihres deutlich höheren Anschaffungspreises machen sie sich deshalb gerade für Unternehmen der City-Logistik oder mobile Dienstleister bezahlt. Denn auf den viel kürzeren Strecken innerhalb einer Stadt können E-Fahrzeuge ihr Vorzüge voll ausspielen: Die Reichweite der Fahrzeuge ist bereits heute groß genug, die Betriebskosten unschlagbar günstig. Parkplätze auf dem Firmengelände sind ideal, um Aufladestationen zu errichten. 

Seit dem 1. Dezember 2011 ist jeder Neuwagen-Handel und jedes Leasingunternehmen verpflichtet, alle Fahrzeuge mit dem Effizienzlabel für Pkw zu kennzeichnen. Es zeigt an, in welche Effizienzklasse ein Auto fällt – GRÜN steht dabei für besonders effizient. Besonders kleinen Flottenbetreibern bietet das Effizienzlabel für Pkw eine wichtige Orientierungshilfe, denn es vereinfacht die Suche nach energieeffizienten und sauberen Modelle zur Modernisierung einer Fahrzeugflotte. Die Kfz-Steuer und die durchschnittlichen Kosten für Benzin, Diesel oder Strom sind unterhalb der Skala ebenfalls aufgeführt. Sie erkennen damit sofort, welche Kosten auch langfristig auf Sie zukommen. So können Sie Ihre Flotte optimal nach Bedarf auf effiziente Modelle umstellen, Kosten sparen – und sich umweltfreundlich positionieren.

Tipp: Nutzen Sie den dena Neuwagen-Effizienz-Check

Die Bundesregierung fördert mit dem Programm „Erneuerbar mobil“ Fuhrparkfahrzeuge, die weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Unternehmen, die ihre Fuhrparks mit entsprechenden E-Fahrzeugen ausstatten, erhalten beim Kauf Investitionszuschüsse, wenn sie die Fahrzeuge langfristig testen und ihren ökologischen Nutzen untersuchen. Ein entsprechendes Projekt lief zum Beispiel bis Ende 2016 in Hamburg.

Vom batteriebetriebenen Lieferwagen bis zur Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte des
Elektrohandwerks: Vier ausgewählte Regionen erproben derzeit im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ neue Wege, um Elektromobilität für Unternehmen erfahrbar zu machen. In den vier Schaufensterregionen unterstützt das Förderprogramm noch bis Ende 2016 insgesamt 90 Verbundprojekte mit 334 Teilvorhaben. Rund 180 Millionen Euro stellt die Bundesregierung für das Programm zur Verfügung. Das gesamte Investitionsvolumen der bundesgeförderten Projekte – unter Einbeziehung des Projektengagements der Projektpartner – beläuft sich damit auf knapp 300 Millionen Euro.