Seit dem 1. Dezember 2011 ist jeder Neuwagen-Handel und jedes Leasingunternehmen verpflichtet, alle Fahrzeuge mit dem Effizienzlabel für Pkw zu kennzeichnen. Es zeigt an, in welche Effizienzklasse ein Auto fällt – GRÜN steht dabei für besonders effizient. Betreiber kommunaler Flotten, aber auch die Bürger können so die verschiedenen Modelle besser vergleichen und sich über Kraftstoffverbrauch, -kosten, Kohlenstoffdioxid-Ausstoß oder die Kfz-Steuer informieren.

Das Effizienzlabel für Pkw bietet eine wichtige Orientierungshilfe. Es vereinfacht die Suche nach energieeffizienten und sauberen Modellen zur Modernisierung der Fahrzeugflotte. Die Kfz-Steuer und die durchschnittlichen Kosten für Benzin, Diesel oder Strom sind ebenfalls aufgeführt und leisten damit einen Beitrag zur Kostenkalkulation. So können Sie die Flotte Ihrer Kommune optimal nach Bedarf auf effiziente Modelle umstellen, Kosten sparen – und sich umweltfreundlich positionieren.

Bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen – das ist das erklärte Ziel der Bundesregierung. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, werden deshalb die Fuhrparks von Bundesregierung und Bundesbehörden nach und nach mit E-Fahrzeugen ausgestattet.

Auch die Länder und Kommunen können eine Vorbildfunktion übernehmen. Denn je mehr E-Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sind, umso schneller steigt die Akzeptanz bei der Bevölkerung. Kommunen, die sich bereit erklären, die E-Fahrzeuge langfristig zu testen und dabei deren ökologischen Nutzen zu untersuchen, unterstützt der Bund bei der Anschaffung im Rahmen des Regierungsprogramms Elektromobilität.

Von Radwegen für e-Bikes über die Umrüstung von Laternenmasten zu Ladesäulen bis zur Elektroflotte für kommunale Eigenbetriebe: Vier ausgewählte Regionen erproben derzeit im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ neue Wege, um Elektromobilität für Kommunen erfahrbar zu machen. In den vier Schaufensterregionen unterstützt das Förderprogramm noch bis Ende 2016 insgesamt 90 Verbundprojekte mit 334 Teilvorhaben. Rund 180 Millionen Euro stellt die Bundesregierung für das Programm zur Verfügung. Das gesamte Investitionsvolumen der bundesgeförderten Projekte – unter Einbeziehung des Projektengagements der Projektpartner – beläuft sich damit auf knapp 300 Millionen Euro.